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Zwiebeln - Vermehrung von Pflanzen

Zwiebeln sollten unabhängig davon, ob man sie vermehren möchte oder nicht, alle 3 bis 5 Jahre gegen Ende der Vegetationsperiode vorsichtig mit dem Spaten oder einer Grabegabel aus dem Boden genommen werden und vereinzelt werden, damit sie ausreichend Platz bekommen. In regelmäßigen Abständen den Standort der Pflanzen ruhig wechseln.

Bei dieser Gelegenheit lassen sich die Zwiebeln ganz einfach vermehren.

 


 

 

Brutzwiebeln

Durch die Bildung von kleinen seitlichen Brutzwiebeln vermehren sich die meisten Zwiebelgewächse auf natürliche Weise. Brutzwiebeln entspringen einer Zwiebel oder den Wurzelsprossen und sind unterirdisch. Brutknospen, auch als Bulbillen bezeichnet, entspringen oberirdisch einem Blütenstand oder einem Stängel. Manche Pflanzen, wie beispielsweise die Lilie, bilden auch Brutknospen in den Blattachseln aus.

Die Brut – oder auch Tochterzwiebeln genannt - können ganz leicht abgebrochen werden. Sie sollten unbeschädigt und gesund sein, die Bruchstelle möglichst klein. Anschließend werden sie etwa zweimal so tief, wie sie dick sind, in feuchte, humose Erde gepflanzt. Die Erde sollte stets feucht gehalten werden, dann wachsen die Zwiebeln recht schnell zu stattlichen Pflanzen heran

In der Regel benötigen die Brutzwiebeln etwa 2 bis 3 Jahre, bis sie das erste Mal blühen.

 

 

 

 

Zwiebelstücke

Die Zwiebeln mit einer dünnhäutigen Außenschale vermehren sich häufig nur sehr langsam auf natürlichem Wege. Zum Ende der Ruheperiode wird ein Teil oder der gesamt Zwiebelkuchen in Teilstücke geschnitten. Jedes Teilstück sollte aus mindestens 3 Zwiebelschalen und einem Zwiebelkuchenstück bestehen.

Die Teilstücke werden mit Fungizid behandelt und in einen mit Vermikulit gefüllten Plastikbeutel gegeben. Bei Lagerung an einem dunklen, warmen Ort können an jedem einzelnen Teilstück neue Brutzwiebeln entstehen.

 


 

 

Zwiebelschuppen

Bei Pflanzen, deren Zwiebelschalen ziemlich locker aufeinanderliegen, kann man auch abgetrennte Schuppen zur Brutzwiebelbildung anregen. Die Schuppen werden im Spätsommer oder Frühherbst möglichst tief am Zwiebelboden einer reifen Mutterzwiebel herausgebrochen. Sie sollten möglichst dick und gesund sein, sowie ein kleines Stück vom Kuchengewebe der Mutterzwiebel besitzen.

Die Mutterzwiebel kann in der Regel wieder eingepflanzt werden und wird auch in der nächsten Saison wieder blühen.

Die Schalen werden in einen mit Torf-Sand-Gemisch oder Vermikulit gefüllten Plastikbeutel gelegt. Den Beutel an einem warmen, dunklen Ort aufbewahren. Nach etwa 3 Monaten haben sich an den Bruchstellen kleine Brutzwiebeln gebildet. Nun wird der Beutel einige Wochen kühl gelagert, damit sich die Brutzwiebeln entwickeln können. Anschließend werden die Schuppen mit den Brutzwiebeln in Töpfe oder ins Freiland gepflanzt.

 

 

 

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