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Zwergmispel

Die Zwergmispel gehört zu den Rosengewächsen. Es gibt niedrigwüchsige Bodendecker, mittelgroße Sträucher und bis zu 15 m hohe Bäume. Der Wuchs kann buschig, halbkugelig oder auch mit überhängenden Zweigen sein.

Je nach Sorte können die Sträucher immergrün oder nur sommergrün sein. Die Blätter sind klein und glänzen grün. Sie färben sich im Herbst bunt.

Die Blüten stehen einzeln oder in mehreren, kleinen Büscheln beieinander. Sie erscheinen im späten Frühjahr und blühen bis in den Hochsommer hinein. Die Blütenfarbe ist oftmals weiß, cremefarben oder rosa, manchmal auch violett oder rot.

Aus den verblühten Blütenständen entwickeln sich im Herbst rote bis rot-braune, runde Früchte. Sie ähneln in ihrer Form winzig kleinen Quitten und haben etwa die Größe einer Erbse. Sie bleiben bis in den späten Winter an den Zweigen hängen und sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel. Vor allem Amseln lieben die Früchte der Zwergmispel.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Vor 50 Jahren war die Zwergmispel einer der beliebtesten Gartensträucher. Jedoch ist das Interesse nach dem vermehrten Befall durch Feuerbrand stark zurückgegangen. Feuerbrand ist eine hochinfektiöse, bakterielle Pflanzenkrankheit, die vor allem Ostgehölz befällt, und in den meisten Fällen zum Absterben der Pflanze führt.

In öffentlichen Parkanlagen und im Straßenland werden die niedrigwüchsigen Arten gern als bodendeckende Bepflanzung eingesetzt. Manche Sorten sind besonders für Steingärten geeignet, andere für die Böschungsbepflanzung und Hangbefestigung. Aber auch Balkonkästen oder Pflanzkübel kann die Pflanze hervorragend mit ihren dekorativen Beeren im Winter schmücken. Die Zweige werden in der Adventszeit sehr gerne für Gestecke oder Adventskränze verwendet.

Sämtliche Pflanzenteile, besonders aber die Früchte, sind leicht giftig, denn sie enthalten Blausäure.

 

Pflanzung

An den Boden stellt die Zwergmispel keine besonderen Ansprüche. Sie gedeiht auf jedem kultivierten Gartenboden. Am besten verträgt sie durchlässigen, aber gleichmäßig feuchten Boden.

Sie bevorzugt einen sonnigen Standort, gedeiht aber auch im Halbschatten. Er sollte außerdem möglichst geschützt sein, um Frostschäden zu vermeiden.

Die beste Pflanzzeit ist im späten Herbst oder bei frostfeien Böden im Winter.

Im Spätherbst lässt sich die  Zwergmispel durch Absenker vermehren. Man muss jedoch damit rechnen, dass es bis zu 2 Jahre dauern kann, bis der Absenker ausreichend bewurzelt ist, um von der Mutterpflanze getrennt und umgepflanzt zu werden.

Auch die Stecklingsvermehrung ist möglich. Bei immergrünen Arten werden im Spätsommer etwa 10 cm lange Steckhölzer von voll ausgereiften Trieben geschnitten und bewurzelt. Bei sommergrünen Arten verwendet man am besten halbausgereiftes Holz und schneidet dieses im Früh- bzw. Hochsommer.

Reine Sorten lassen sich auch durch Aussaat vermehren. Dies ist oft jedoch sehr langwierig.

 

 

 

Pflege

Die Zwergmispel ist eine sehr pflegeleichte Pflanze. Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht erforderlich. Macht der üppige Wuchs einen Rückschnitt erforderlich, sollte er bei immergrünen Arten im Frühjahr und bei sommergrünen Arten im Winter erfolgen.

Bei anhaltender Trockenheit sollte die Pflanze möglichst bewässert werden, damit der Boden nie ganz austrocknet.

Verblühtes am Strauch belassen, denn daraus entwickeln sich im Herbst die Früchte.

In der Regel ist die Zwergmispel winterhart. In rauen Lagen kann die Pflanze an ungeschützten Standorten jedoch frostempfindlich sein und einen zusätzlichen Winterschutz gebrauchen.