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Die Zaubernuss - Sträucher und Hecken im Garten

Die Zaubernuss ist ein wunderschöner Winterblüher. Eine der wenigen Pflanzen, die zwischen Dezember und Februar bei frostigen Temperaturen blühen. Einzige Ausnahme die Virginische Zaubernuss, die bereits im späten Herbst blüht.

Es gibt ihn als Strauch oder auch als kleinen Baum. Mit einer Wuchshöhe von etwa 4 m  passt er selbst in kleine Gärten. Doch Vorsicht: die Chinesische Zaubernuss wird doppelt so groß.

Der Strauch wächst sehr langsam, gerade mal 20 cm pro Jahr. Die recht merkwürdig aussehende Blüte erscheint zwischen Dezember und Februar, noch vor dem Blattaustrieb. Die Blüten mit ihren schmalen Blütenblättern stehen in Büscheln eng beieinander.  Bei milder Witterung verströmen manche Sorten einen leichten Duft.  Die Blütenfarbe variiert zwischen gelb, rot, orange oder grün.

Neben ihrer leuchtenden Blüten besticht die Zaubernuss durch eine prächtige Herbstfärbung in Gelb, manchmal auch rot oder bunt.

Die Zaubernuss eignet sich eher als Solitärpflanze, kann jedoch auch als breite Hecke gepflanzt werden. Vor dunklen Gehölzen, wie Nadelbäumen kommen die farbenprächtigen Blüten besonders schön zur Geltung. Die Zweige können 4 Wochen vor Weihnachten geschnitten und in einer Vase im Haus platziert werden. Sie werden dann pünktlich zu Weihnachten Blüten tragen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Die Japanische Zaubernuss ist, wie der Name bereits vermuten lässt, in Japan beheimatet. Sie blüht zwischen Januar und März für mehrere Wochen. Die wenigen verzweigten Äste bilden eine trichterförmige Krone.

Die Chinesische Zaubernuss kann mit bis zu 8 m doppelt so groß werden wie die anderen Sorten. Die Blütezeit dieser aus China stammenden Sorte ist von Januar bis März. In dieser Zeit verströmen sie insbesondere in den Abendstunden einen honigartigen Duft.

Virginische Zaubernuss ist die einzige Sorte, die im Spätherbst bereits blüht. Ihre Blüten erscheinen nachdem das verfärbte Laub abgefallen ist. Sie sind hellgelb und  riechen sehr streng. Außer als Zierpflanze wird diese Sorte außerdem als Heilpflanze verwendet.

 

Pflanzung

Die Zaubernuss bevorzugt einen sonnigen Standort. Sie gedeiht auch im Halbschatten, allerdings wird sie dort zurückhaltender blühen. Es sollte eine möglichst windgeschützte Lage sein, beispielsweise in der Nähe der Hauswand. Ein humoser, tiefgründiger Boden wird bevorzugt.

Bei der Standortwahl sollte man berücksichtigen, dass die Zaubernuss bis zu 4 m breit werden kann und deshalb ausreichend Platz benötigt. Einen Standortwechsel verträgt sie recht schlecht. Aus diesem Grund sollte man den Strauch gleich an seinen endgültigen Standort pflanzen, auch wenn er sehr langsam wächst und viele Jahre benötigt, bis er zu dieser Größe herangewachsen ist.

Beste Pflanzzeit ist der Herbst, möglichst nach dem Laubfall. Sofern man sie als breite Hecke pflanzen möchte, sollte man zwischen den einzelnen Pflanzen einen Abstand von mindestens 2 m lassen.

Die Zaubernuss lässt sich durch Absenker leicht vermehren. Möglich aber sehr schwierig ist die Vermehrung durch Aussaat im Herbst.

 

 

 

Pflege

Die Zaubernuss ist eine anspruchslose Pflanze. Ein jährlicher Rückschnitt, wie bei anderen Sträuchern üblich, ist bei der Zaubernuss nicht notwendig. Im Gegenteil er zerstört oftmals die schöne, natürliche Wuchsform des Strauches. Deshalb verzichtet man hier besser auf Schnittmaßnahmen und beschränkt diese auf das Entfernen von Wildtrieben. Sie sollten möglich tief an der Wurzel abgetrennt werden.

Eine Düngergabe in Form von Kompost und Hornmehl dankt der Strauch mit zahlreichen Blüten. Bei längeren Trockenperioden, vor allem im Sommer, ausreichend bewässern.