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Pflanzen im Naturgarten - Wildblumen - Schafgarbe, Kornrade, Frauenmantel, Runder Lauch, Färberhundskamille, Zwergglockenblume, Kornblume, Bachkratzdiestel, Rittersporn, Scharbockskraut, Wiesenschaumkraut, Gewöhnliche Nachtkerze, Alpengänsekresse

Wildblumen sind eine Zierde für den naturnahen Garten. Sie sind äußerst anspruchslos und pflegeleicht. Selbst für den Schatten finden sich passende Wildpflanzen, wie Wollhahnenfuß, Waldgeißbart, Haselwurz oder viele verschiedene Farnarten.

Wildblumen können auffällig mit prächtigen, farbenfrohen Blüten oder auch bescheiden und unscheinbar mit kleinen, unauffälligen Blüten sein.

Schafgarbe

In den meisten Gärten gilt Schafgarbe als unerwünschtes Unkraut, nicht jedoch im Naturgarten. Hier wird der robuste Korbblütler mit den vielen schmalen Blattzipfeln durchaus geschätzt. Die zahlreichen, winzigen, weißen Einzelblüten stehen dicht gedrängt in Scheindolden beieinander. Sie blühen den ganzen Sommer über bis in den Oktober hinein. Die Pflanze gehört zu einer der ältesten Heilpflanzen und enthält ätherische Öle.

Kornrade

In der Natur ist die Kornrade auf Äckern zu finden und gilt hier als Unkraut. Die großen, rosa leuchtenden Blüten mit der hellen Mitte  machen die Kornrade für den naturnah angelegten Garten jedoch äußerst attraktiv und verleihen ihm einen ländlichen Charakter. Die Stängel und Blätter sind mit einem grauen Filz überzogen. Die Kornrade ist einjährig und vermehrt sich unter guten Standortbedingungen durch Selbstaussaat.

Frauenmantel

Der Gewöhnliche Frauenmantel gehört zu den Rosengewächsen. Die grünlich gelben Blüten blühen ab Mai bis in den September hinein und ziehen zahlreiche Insekten an. Diese Pflanze besticht jedoch weniger durch ihre Blüten sondern vielmehr durch ihr attraktives Blattwerk. Die grünen Blätter sind rund gelappt und wie ein Fächer gefaltet. Das Gewächs bevorzugt feuchte und schattige bis halbschattige Standorte, beispielsweise am Gehölzrand.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Runder Lauch

Der Runde oder Kugelige Lauch wirkt durch seine weithin leuchtenden Kugeln aus zahlreichen, purpurfarbenen Blüten äußerst dekorativ. Sie sitzen am Ende der straff aufrecht stehenden, blattlosen Blütenstiele und blühen zwischen Juni und August. Beim Zerreiben verströmen die dunkelgrünen, schmalen Blätter einen intensiven Lauchgeruch. Die Pflanze kommt in kleinen Gruppen gepflanzt besser zur Geltung als einzeln stehend.

Färberhundskamille

Die Färberhundskamille gehört zu den Korbblütlern, deren gelbe Blüten ab Juni den ganzen Sommer über erscheinen. Die etwa 5 cm großen Blütenköpfe bestehen aus zahlreichen, winzigen Röhrenblüten, die von Zungenblüten umgeben sind. Die Blätter sind gefiedert und filzig behaart.

Zwergglockenblume

Die Zwergglockenblume oder auch Kleine Glockenblume ist niedrigwüchsig und wird gerademal 5 bis 15 cm hoch. Als Sommerdauerblüher stehen die schönen, glockenförmigen Blüten den ganzen Sommer über dem frisch grünen Laub. Die Blütenfarbe reicht von hellblau bis blau-lila. Die unterirdischen Ausläufer breiten sich stark aus und bilden lockere Teppiche.

Kornblume

Die früher an Getreidefeldern und Wegrändern häufig zu findende Kornblume ist heute durch die modernen Methoden der Unkrautbekämpfung und Saatreinigung selten geworden und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Kornblume ist einjährig und muss jedes Jahr auf´s Neue ausgesät werden. Ihre leuchtend blauen, nektarreichen Blüten locken zahlreiche Insekten, wie Bienen, Hummel und Schmetterlinge, an.

Bachkratzdiestel

Auf den feuchten und nährstoffreichen Böden des Gartenteichufers oder der Nasswiese gedeihen die Bachkratzdiesteln. Mit ihren purpurnen Blütenköpfen sind sie trotz ihrer dornigen Blätter äußerst dekorativ.

Rittersporn

Die meist mehrjährige Staude kann je nach Sorte zwischen 30 cm und 2,4 m hoch werden und passt hervorragend in naturnahe Gärten. Dort kann sie u.a. als Leitpflanze oder Rosenbegleiter verwendet werden. An den aufrechten Stängeln befinden sich im Früh- und Hochsommer die kelchförmigen Einzelblüten. Die Blütenfarbe variiert zwischen blau, rot, gelb, pink oder weiß.

 

 

 

 

 

 

Scharbockskraut

Das Scharbockskraut, auch Feigwurz genannt, ist ein niedrigwüchsiges Hahnenfußgewächsen, das maximal 15 cm hoch wird. Zwischen März und Mai erscheinen die gelb glänzenden Blütensterne. Die grünen Blätter bilden einen dichten Teppich. Als Bodendecker unter Bäumen und Sträuchern eignet sich die Pflanze allerdings nur bedingt, denn unmittelbar nach der Blüte beginnt das Kraut seine oberirdischen Pflanzenteile einzuziehen.

Wiesenschaumkraut

Bis zu 50 cm hoch wird diese ausdauernde, krautige Wildpflanze. Im zeitigen Frühjahr, manchmal bereits ab Ende März erscheinen die vierzähligen Kreuzblüten in Weiß, Zartrosa oder Blasslila. Sie entwickeln sich an den aufrecht wachsenden und unverzweigten Stängeln, die innen hohl sind. Es wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen.

Gewöhnliche Nachtkerze

Dieses aus Amerika eingebürgerte Gewächs bevorzugt sandigen oder gar kiesige Boden und einen sonnigen, warmen Standort. Die auffallend großen Blüten, die sich an den aufrecht wachsenden Stängeln entwickeln, öffnen sich in der Abenddämmerung und duften nur nachts. Leider sind die Einzelblüten bereits nach einem Tag wieder verblüht.

Alpengänsekresse

Die auch im Winter grün bleibende Staude bildet lockeren Rasen und eignet sich hervorragend als Bodendecker oder zur Bepflanzung einer Trockenmauer. Die Blätter sind derb und rau behaart. Zwischen März und Oktober stehen über dem dichten Laub weiße Blütentrauben.