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Wassertechnik im Garten

Für die Bewässerung des Gartens oder die Versorgung des Gartenteichs bietet die Technik heutzutage mehr als nur den standardisierten Wasserhahn an der Hauswand.

Ein sinnvolles Leitungssystem mit mehreren Entnahmestellen erleichtert die Gartenarbeit vor allem im Sommer erheblich. So muss man nicht jedes Mal zum Rasen sprengen oder Beete bewässern Schläuche ausrollen und durch den ganzen Garten ziehen. Die Wasseranschlüsse sollten ausgewählt platziert werden. Hier können dann flexible Wasserschläuche oder Rasensprenger angeschlossen werden. Zum Ende der Gartensaison muss das Leitungssystem vollständig entleert werden, da sonst die Schläuche und Rohre bei Frost platzen könnten.

 

 

 

 

Bei automatischen Bewässerungssystemen wird das Wasser von der Entnahmestelle über spezielle Kunststoffschläuche direkt zu den Rasenflächen, Beeten und Kübeln geführt. Über Wasserverteiler in Form von Rasensprengern, Sprühern oder Tropfern erhält jede Fläche/ Pflanze punktgenau die richtige Menge Wasser. Wird das System auch noch mit einer vollautomatischen Steuerung kombiniert, hat man so gut wie keine Arbeit mehr mit dem Bewässern. An der Bewässerungsuhr wird lediglich die Tageszeit und Dauer eingestellt und das Ventil öffnet sich dann automatisch. Diese Uhr wird zwischen Hauptwasseranschluss und der Zuleitung des Systems installiert. Es gibt auch kleine Bewässerungscomputer die mittels Feuchtesensoren in der Erde gezielt bewässern, sobald die Erde zu trocken wird. 

 

 

 

Wassergewinnung

Um Geldbeutel und Umwelt zu entlasten, sollte man auf Wassergewinnung Wert legen.

Die preisgünstigste und einfachste Methode der Wassergewinnung ist wohl eine Regentonne, die über das Fallrohr der Dachrinne mit Regenwasser gefüllt wird. Inzwischen gibt es die Regentonne nicht nur aus grünem Kunststoff, sondern auch mit attraktiver Holz- oder Steinoptik. Sie sollte mit einem Deckel verschlossen werden und möglichst einen schattigen Standort erhalten. Denn das durch Sonneneinstrahlung aufgeheizte Wasser fördert die Keimentwicklung und mindert die Wasserqualität. Ein Deckel hält darüber hinaus Verschmutzungen, wie Äste oder Laub, ab. Da die Regentonne nur ein begrenztes Volumen hat, eignet die sich eher für kleinere Gärten.

In einer Wasserzisterne oder einem Erdtank lässt sich ausreichend Regenwasser für einen normalen bis großen Garten sammeln.

Neben der Regenwassernutzung besteht auch die Möglichkeit der Grundwasserentnahme. In einigen Gärten sind bereits wasserführende Brunnen vorhanden. Einen Neuen zu bohren kann mit einem sehr hohen Kostenaufwand verbunden sein. Man sollte sich diese Alternative vorher gut durchrechnen, denn es kann bis zu zwei Jahrzehnte dauern, bis sich die Kosten amortisieren.

 

 

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Wasserverbrauch reduzieren

Berücksichtigen Sie beim Bewässern den Wasserverbrauch der einzelnen Pflanzen. Es gibt bestimmte Gartenflanzen, wie Dauerblüher oder Balkonpflanzen, die an heißen Sommertagen besonders viel Wasser benötigen. Außerhalb der Blütezeit benötigen die meisten Pflanzen jedoch in der Regel recht wenig Wasser.

Auch haben Gewächse in schattigen Bereichen oder mit Bodendeckern oder Rindenmulch bedeckten Erdboden einen geringeren Wasserbedarf als die an sonnigen Standorten. Bewässern Sie nicht während der prallen Mittagssonne, denn dann verdunstet das Wasser viel zu schnell wieder. Darüber hinaus kann es zu Verbrennungen der Pflanzenteile kommen.