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Die Wassernuss - Ufer- und Wasserpflanzen für Teich und Garten

Die Wassernuss ist eine einjährige Wasserpflanze, die unter Schutz steht, weil sie in der freien Natur vom Aussterben bedroht ist. 2011 wurde sie als Wasserpflanze des Jahres ausgezeichnet.

Die für die Wassernuss typischen Blattrosetten setzen sich aus vielen fächerförmigen Blättern zusammen und bilden bei guten Standortbedingungen dichte, sattgrüne Schwimmteppiche. Das Laub verfärbt sich im Herbst dunkelrot und stirbt nach dem ersten Frost ab. Die Blätter befinden sich an langen Blattstielen, die blasenförmige Verdickungen besitzen und damit für die Schwimmfähigkeit sorgen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Wurzel ist in etwa 30 bis 50 cm Tiefe im Boden verankert. Zusätzlich ragen aus den Stängeln zahlreiche Seitenwurzeln. Die Pflanze wächst nur wenige Zentimeter über den Wasserspiegel hinaus.

Im Hochsommer erscheinen kleine, weiße Blüten, die eher unscheinbar sind. Aus ihnen entwickeln sich anfangs grüne, später sich braun bis braunschwarz färbende Früchte mit einer harten Schale. Sie werden auch als Nüsse bezeichnet und ihnen verdankt die Wassernuss ihren Namen. An den Früchten befinden sich spitze Dornen, mit denen sie sich am Boden verankern können. Die Nüsse sind zwar giftig und können Parasiten enthalten, nach ausreichendem Erhitzen können sie jedoch verzehrt werden. Sie bestehen zu über 20 % aus Stärke und erinnern geschmacklich ein wenig an Esskastanien.

Wassernuss entzieht dem Wasser Nitrat und Phosphat und wirkt damit der Bildung von Algen entgegen.

Pflanzung

Die Wassernuss ist eine der anspruchsvolleren Wasserpflanzen. Sie benötigt einen sonnigen Standort, wo sich das Wasser schnell erwärmt. Schattenplätze sind für diese Pflanze ungeeignet.

Das Wasser sollte einen leicht sauren pH-Wert haben, der Boden humusreich sein. Ideal ist ein Bodensubstrat aus Gartenerde, Ton, Sand und ein wenig Lehm.

Die Wassernuss bevorzugt stehende Gewässer, denn sie mag keine störenden Bewegungen auf der Wasseroberfläche. Deshalb sollte man in Teichen mit Wasserläufen oder Fontänen auf sie verzichten.

Die Früchte der Wassernuss sinken im Herbst zu Boden und überwintern im Schlamm. Im Frühjahr keimen daraus neue Pflanzen, die erst ihre Wurzeln im Boden verankern und anschließend in Richtung Wasseroberfläche wachsen. Manchmal keimen die Früchte auch erst nach ein, zwei Jahren. Darüber hinaus lässt sich die Wassernuss über Ableger vermehren.

 

 

 

Pflege

Diese Schwimmpflanze hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Bei Nährstoffunterversorgung wird sie allemal noch Blätter austreiben, aber keine keimfähigen Früchte entwickeln.

Die Wassernuss benötigt einen gewissen Freiraum an der Wasseroberfläche, damit sie ausreichend Licht und Wärme bekommt. Von anderen Wasserpflanzen lässt sie sich leicht verdrängen.

Bei optimalen Bedingungen und einer guten Nährstoffversorgung neigt auch die Wassernuss dazu sich stark auszubreiten. Dann empfiehlt es sich von Zeit zu Zeit kräftig auszulichten.