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Die Wasserminze - Sumpf- und Wasserpflanzen für Teich und Garten

Die Wasserminze gehört zu den Lippenblütlern. Es handelt sich um eine krautige, ausdauernde Wasser- bzw. Sumpfpflanze, die bis zu 50 cm, vereinzelt sogar bis zu 1 m hoch werden kann. Sie hat einen buschigen Wuchs.

Die Stängel sind oft verzweigt und wachsen senkrecht empor. Wasserminze besitzt einen dünnen, sich windenden Wurzelstock, der starke Ausläufer bildet.

Von Juli bis Oktober erscheinen weiße, zartrosa oder zartviolette Blüten. Sie stehen in dichten Scheinquirlen zusammen. Am Stängelende bilden sie ein kugelförmiges Köpfchen mit einem Durchmesser von bis zu 1,5 cm. Der starke Blütenduft lockt zahlreiche Insekten, wie Biene und Schmetterlinge, an. Aus den Blüten entwickeln sich die Samen.

Die langstieligen, meist grünen Laubblätter sind eiförmig und an den Rändern gezähnt. Bei starker Sonneneinstrahlung färben sich die Laubblätter auch manchmal rötlich. Sie sind von Luftkanälen durchzogen. Die Blätter sind reich an ätherischen Ölen. Zerreibt man sie in der Hand, riechen sie stark nach Pfefferminze.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Durch die Kreuzung der Wasserminze mit der Grünen Minze entstand vor mehr als 300 Jahren die Hybridform Pfefferminze.

Die Wasserminze eignet sich für Bepflanzung von Uferbereichen, Flachwasserzonen oder Sumpfbereichen. Als Arznei- und Heilmittel gegen Magen- und Darmbeschwerden wird die Wasserminze bereits seit dem Mittelalter eingesetzt.

Pflanzung

Am direkten Teichrand oder in der Flachwasserzone von stehenden oder nur sehr langsam fließenden Gewässern fühlt sich die Wasserminze am wohlsten. Grundvoraussetzung ist zumindest ein grundfeuchter Standort. Der Boden sollte schlammig, nährstoffreich und leicht sauer sein. Ideal ist ein Gemisch, das zu einem Drittel aus Torf besteht und zu zwei Dritteln aus Humuserde und Ton. Für diese lichtliebende Pflanze sollte man ein möglichst sonniges Plätzchen auswählen, denn im Halbschatten oder Schatten fühlt sie sich nicht wohl.

Bei der Pflanzung einen Abstand zwischen 25 und 40 cm zwischen den einzelnen Pflanzen lassen, damit sie sich beim Wachstum nicht behindern.

Die Wasserminze vermehrt sich wie alle Minzearten über Ausläufer. Der Wurzelstock treibt bei Landpflanzen unterirdische Ausläufer und bei Wasserpflanzen oberirdische. Aber auch die Vermehrung durch Samen ist möglich. Diese verbreiten sich in erster Linie durch das Wasser.

 

 

 

Pflege

Bevor man sich diese Pflanze im Gartenteich ansiedelt, sollte man sich bewusst sein, dass sie sich stark ausbreitet und selbst durch Pflanzkörbe kaum eingrenzen lässt. Damit die Pflanze nicht innerhalb kurzer Zeit den ganzen Teich zuwuchert, sollte sie im Herbst einen Auslichtungsschnitt erhalten. Sie ist äußerst schnittverträglich und treibt selbst nach einem starken Rückschnitt wieder kräftig aus.