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Der Wasserknöterich - Ufer und Wasserpflanzen für den Garten

Der Wasser- oder Sumpfknöterich gehört, wie der Name schon sagt, zu den Knöterichgewächsen. Wie alle Gewächse dieser Familie ist auch der Wasserknöterich sehr wuchsfreudig. Die einheimische, krautige Pflanze ist mehrjährig.

Es handelt sich um eine sehr anpassungsfähige Pflanzenart. Je nach Standort kann sie sich zu einer Wasser- als auch zu einer Landpflanze entwickeln und bei Änderung der Bedingungen auch in die jeweils andere Form umwandeln. In der Gestalt unterscheidet sich der Wasserknöterich als Wasserpflanze ziemlich stark von der Landpflanze.

Die Wasserform besitzt bis zu 3 m lange Stängel. In ihnen befinden sich Luftkanäle, denen die Pflanze unter anderem ihre Schwimmfähigkeit verdankt. Die kahlen Laubblätter haben eine längsovale Form und befinden sich an langen Stielen. Am Teichgrund entwickelt die Pflanze, ähnlich wie die Seerose, ein mehrere Meter langes Rhizom mit zahlreichen Wurzeln. Die Wurzeln verankern sich im Teichboden, sorgen für festen Halt und ausreichend Nährstoffe.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Landform wird zwischen 30 cm und 1 m hoch. Die Stängel stehen aufrecht. Durch sogenannte mechanische Zellen erhält die Pflanze eine hohe Stabilität. Die schmalen Laubblätter sitzen an kurzen Stielen, haben spitz auslaufende Enden und sind behaart. Die Härchen schützen die Pflanze vor Austrocknung und Verbrennung.

Die Blütezeit des Wasserknöterichs ist relativ lang, von Juni bis September. Die kräftig rosafarbenen Blüten sind sehr klein und stehen in Scheinähren zusammen. Bei der Wasserform ragen die Blüten etwa 15 cm über der Wasseroberfläche hinaus. Sie verströmen einen angenehmen Duft der Bienen und Schmetterlinge anzieht.

In der Regel wird der Wasserknöterich als zierende Schwimmpflanze für den Gartenteich verwendet. Wegen seiner Wuchsfreudigkeit ist er für kleinere Teiche eher ungeeignet. Mit seinem dichten Stängel- und Wurzelwerk bietet er guten Schutz für kleine Fische und Lebensraum für Kleinstlebewesen, die wiederum als Nahrung für die Fischbrut dienen. Vor allem jedoch dient der Wasserknöterich mit seinem Wurzelwerk zur Reinigung des Teichwassers.

Pflanzung

Der Wasserknöterich sollte einen sonnigen bis halbschattigen Platz erhalten. Besonders wohl fühlt er sich in stehenden Gewässern mit einem neutralem oder leicht saurem pH-Wert. Der Boden sollte möglichst lehmig sein. Um sich richtig entfalten zu können, benötigt der Wasserknöterich ausreichend Platz. Der Gartenteich sollte also groß genug sein.

Sofern der  Knöterich an Land wachsen soll, benötigt er unbedingt Wasser in seiner unmittelbaren Nähe und einen sehr feuchten Untergrund, denn er ist sehr empfindlich gegenüber Trockenheit.

Der Wasserknöterich vermehrt sich stark durch Ableger und Ausläufer am Teichboden. Aber auch die Vermehrung über Samen ist möglich. Diese breiten sich selbst über das Wasser aus.

 

 

 

Pflege

Beginnt die Pflanze im Gartenteich zu wuchern, kann man sie leicht auslichten, indem man einige Stängel stark zurückschneidet. Unter Umständen kann es ratsam sein, den Wasserknöterich in einem abgegrenzten Teil des Teiches zu kultivieren, da ansonsten die Gefahr besteht, dass er sich zu stark ausbreitet und andere Unterwasser- und Schwimmpflanzen verdrängt.

An Land benötigt der Wasserknöterich viel Wasser.

Der Wasserknöterich ist sowohl als Land- als auch als Wasserpflanze absolut winterhart.