Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

Alles zum Gartenteich:

[Garten]
[Schnittarten]
[Erziehungsschnitt]
[Formschnitt]
[Instandhaltungsschnitt]
[Verjüngungsschnitt]
[Obstgehölze]
[Schnittwerkzeuge]
[Schnittbeispiele A - B]
[Schnittbeispiele F - H]
[Schnittbeispiele H - L]
[Schnittbeispiele O - R]
[Schnittbeispiele R - W]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gehölzschnitt - Verjüngungsschnitt  bei sommergrünen und immergrünen Laubgehölzen, Nadelgehölzen sowie Kübelpflanzen
 

Sommergrüne Laubgehölze

Ist ein Gehölz veraltetet, wurde mehrere Jahre vernachlässig, durch Frost beschädigt oder lassen Blüte bzw. Fruchtertrag nach, kann ein Verjüngungsschnitt für mehr Vitalität sorgen. Hierbei wird das Gehölz radikal zurückgeschnitten. Jedoch ist nicht jede Gehölzart für einen solchen Radikalschnitt geeignet und auch bereits geschwächte oder kranke Bäume oder Sträucher werden sich nach einem solchen Eingriff unter Umständen nur schwer erholen. Gutes Bewässern und Düngen verbessern die Chancen.

Der beste Zeitpunkt für einen Verjüngungsschnitt ist die Winterruhe, da die Pflanzensäfte zu diesem Zeitpunkt noch nicht so stark fließen und das Gehölz den Schnitt am besten verträgt. Wählen Sie einen frostfreien Tag im Spätwinter, wenn keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind.

Alte, schwache und zu eng stehende Äste werden entfernt. Der Mittelleittrieb und die Seitenleittriebe werden stark gekürzt. Große Wunden sollten mit Wundbalsam verschlossen werden, sonst ist die Pflanze zu sehr anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Sind die entstanden Schäden, durch Frost oder Blitz so stark, dass ganze Kronenpartien abgestorben sind, bleibt nur noch ein radikaler Rückschnitt bis ins gesunde Holz. Lässt sich das Ausmaß der Schäden im Spätwinter noch nicht eindeutig erkennen, wartet man mit den Schnittmaßnahmen bis zum Frühjahr.

Alte oder verkümmerte Ziersträucher sind nach einem radikalen Rückschnitt vitaler und blühfreudiger.

Hierfür werden im Frühjahr oder Herbst alle Haupttriebe 30 - 60 cm oberhalb des Bodens zurückgeschnitten. Im Folgejahr muss dann die Krone des Strauches aufgebaut werden, indem das Innere so ausgedünnt wird, dass lediglich 2 oder 3 starke Triebe pro Hauptast verbleiben. Diese werden dann zur Hälfte zurückgeschnitten. Achten Sie darauf, dass die letzte Knospe nach außen zeigt.

 

Immergrüne Laubgehölze

Sind immergrüne Gehölze von unten kahl oder im Winter zurückgefroren kann ein Verjüngungsschnitt helfen. Diesen verkraften, die meisten gesunden Gehölze recht gut. Es kann jedoch einige Jahre dauern, bis sie wieder ihre ursprüngliche Größe erreichen.

Der beste Zeitpunkt für einen radikalen Rückschnitt ist bei immergrünen Bäumen und Sträuchern das Frühjahr. Bei einigen Arten, wie Lorbeer, wartet man besser bis zum Frühsommer.

Bei dem Verjüngungsschnitt werden starke Haupttriebe auf 60 cm eingekürzt und schwache Triebe an der Basis entfernen. Im darauffolgenden Jahr sollten die neu gewachsenen Triebe auf 2 bis 3 pro Stummel reduziert werden. Die stärksten und bestplaziertesten verbleiben.

 

 

 

 

Nadelgehölze

Da Nadelgehölze aus dem alten Holz nicht mehr austreiben, wäre ein radikaler Rückschnitt für den Baum tödlich.

 

Kübelpflanzen

Bei eventuellen Frostschäden kann auch bei Kübelpflanzen unter Umständen ein radikaler Rückschnitt erforderlich sein.