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Vergissmeinnicht - Sommerblumen im Garten

Vergissmeinnicht sind zierliche Pflänzchen aus der Familie der Raublattgewächse. Sie können einjährig, zweijährig oder auch mehrjährig sein.

Vergissmeinnicht hat einen breitbuschigen Wuchs und wird zwischen 15 und 30 cm hoch.

Blütezeit des Vergissmeinnichts liegt zwischen April und Juli. Die kleinen, fünfzähligen Blüten stehen endständig in Trauben oder Büscheln zusammen. Sie sind meistens himmelblau und haben einen  gelben bis orangefarbenen Mittelpunkt. Manche Arten haben jedoch auch eine violette, weiße, gelbe oder rosafarbene Blütenfarbe. Die Blütenfarbe verändert sich während der Blütezeit.

Die Laubblätter sind länglich bis lanzettlich. Sie haben eine raue, leicht behaarte Oberfläche und sind stumpfgrün. Der Blattrand ist glatt.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

In freier Natur ist das Vergissmeinnicht vor allem in Wäldern und auf Wiesen und Weiden zu finden. Es wird auch in Parks und Gärten gern als Zierpflanze genutzt. So unterschiedlich die Arten sind, so unterschiedlich kann auch die Verwendung der Pflanze sein. Sie eignet sich für Blumenrabatten, Staudenbeete, manche Arten sogar für Wassergärten. Sie sehen wunderschön als Unterpflanzung für Gehölzrabatten aus und passen in Steingärten, naturnahe Gärten oder Bauerngärten. In größeren Gruppen gepflanzt, kommen sie besonders gut zur Geltung. Sie lassen sich sehr schön mit Narzisse, Clematis, weißem Flieder, Schneeball, Silberblatt oder Rose kombinieren. Auch in Pflanzkübeln oder Balkonkästen lassen sie sich kultivieren

Das Vergissmeinnicht wird vereinzelt als Heilmittel eingesetzt.

Arten

Wald-Vergissmeinnicht ist meist zweijährig, manchmal auch mehrjährig. Es wird zwischen 15 und 45 cm hoch und besitzt kurz behaarte Blätter. Die Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli. Ihre Blütenfarbe wechselt während der Blühphase von violett zu blau.

Das ein- bis zweijährige Acker-Vergissmeinnicht wird bis zu 45 cm hoch. Die wechselständigen Blätter sind ganzrandig und behaart. Es blüht zwischen Juni und September. Die Art wird nicht als Zierpflanze verwendet, sondern gilt als Unkraut.

Das Alpen-Vergissmeinnicht ist eine mehrjährige Staude und wird bis zu 15 cm hoch. Es blüht im Sommer in den verschiedensten Blautönen.

Auf Feuchtwiesen, an Teichufern und Sümpfen fühlt sich das Sumpf-Vergissmeinnicht wohl. Es ist mehrjährig und beginnt im Frühsommer zu blühen. Die Blüten sind himmelblau und die Stängel behaart.

 

 

 

Pflanzung

Vergissmeinnicht bevorzugen einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Der Boden sollte frisch bis feucht sein, gut gelockert und mit einem hohen Nährstoffgehalt. Für alpine Arten sollte er eher wasserdurchlässig sein, und nicht zu Staunässe neigen.

Unter günstigen Standortbedingungen sät sich die Blume stark selbst aus. Sie sollten zum Frühjahr hin ausgedünnt werden, so dass etwa 10 bis 15 cm Platz zwischen den Pflanzen bleibt. An ihren endgültigen Standort können sie im Spätsommer verpflanzt werden. Nicht allzu spät, so dass sie noch rechtzeitig vor dem Winter anwurzeln.

Die Pflanze lässt sich leicht aus Samen vermehren. Die Aussaat erfolgt im Frühsommer. Zu eng stehende Sämlinge pikieren, damit die Pflanzen genügend Platz zum Wachsen haben. Von mehrjährigen Stauden kann man im Sommer auch grundständige Stecklinge schneiden und bewurzeln.

 

 

 

Pflege

Bei trockener Witterung sollte das Vergissmeinnicht vor allem während der Wachstums- und Blühphase regelmäßig bewässert werden. Jedoch erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, denn Staunässe verträgt die Blume nicht.

Zusätzliche Nährstoffe in Form von Dünger benötigt die Pflanze in der Regel nicht.

Verblühtes und Verwelktes sollte regelmäßig entfernt werden. So lässt sich die Knospenneubildung anregen und die Blütezeit verlängern. Es sei denn man möchte die Selbstaussaat fördern.

Ausdauernde Stauden werden zum Herbstende bzw. Winterbeginn zurückgeschnitten. Zwei- und mehrjährige Vergissmeinnicht im Winter durch eine Schicht Laub oder Reisig vor Frost schützen.

Bei zu viel Feuchtigkeit ist die Blume anfällig für Grauschimmel und Mehltau.