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Unkraut im Garten
im Überblick:

- Unkraut
- Unkrautbekämpfung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitverbreitete Unkräuter

Die Vogelmiere wuchert durch teppichartige Bestände vor allem frisch bearbeitete Böden rasch zu. Vogelmiere kann jedoch auch als Heilpflanze oder Wildgemüse verwendet werden.

Das Hirtentäschel wächst an Wegrändern und Pflasterritzen. Ihren Namen verdankt es seinen herzförmigen Schötchen, die wie frühere Hirtentaschen aussehen. Aus den kleinen weißen Blüten entwickeln sich bis zu 90.000 Samen.

Die Rote und Weiße Taubnessel besitzen vierkantige Stängel und rote bzw. weiße Lippenblüten. Stängel und Blätter sind zwar behaart, besitzen jedoch im Gegensatz zu Brennnesseln keine Brennhaare, die lästige Quaddeln hinterlassen. Die Blüten und Blätter der Taubnessel sind genießbar und können beispielsweise als Dekoration für Salate oder ähnliches verwendet werden.

Gänsefuß gehört zu den einjährigen Samenunkräutern, die ganzjährig keimen. Die Pflanzen wurzeln bis zu 1 m tief und bilden eine Vielzahl von Samen. Gänsefuß dient als Wirtspflanze für den Nebligen Schildkäfer.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Auf stickstoffreichen Gartenböden ist der Knöterich besonders häufig zu finden. Die Schlingpflanze besitzt eine enorme Wuchskraft, mit bis zu 9 m pro Jahr. Andere Pflanzen sind kaum in der Lage seinem Konkurrenzdruck entgegenzustehen und werden verdrängt oder einfach überwuchert.

Die Geruchlose Kamille dient der Schwebfliege als Futter. Mit bis zu 200.000 Samen pro Pflanze ist sie sehr vermehrungsfreudig.

Die grünen Pflanzenteile der Wolfsmilch enthalten einen giftigen, weißen Milchsaft. Die einjährige Pflanze keimt überwiegend im Herbst und wird zwischen 10 und 20 cm hoch. Die Zypressenwolfsmilch dient als Zwischenwirt für den Erbsenrostpilz.

Brennnesseln sind nicht nur optisch unschön, sondern können auch schmerzhaft werden. Denn die Brennhaare beinhaltet eine Brennflüssigkeit, die einen brennenden Schmerz und kleine Quaddeln hervorruft. Die Brennnessel besitzt einen stark verzweigten Wurzelstock mit zahlreichen Ausläufern und breitet sich dadurch sehr stark aus. Die Brennnessel ist eine alt bewährte Heilpflanze. Für zahlreiche Schmetterlingsraupen dient sie als Futterpflanze.

Die Ackerwinde gehört zu den Dauerunkräutern, die eigentlich das ganze Jahr über keimen. Markant sind die pfeilförmigen Blätter und die trichterförmigen, weißen Blüten mit ihren rosa Streifen. Die Kletterpflanze windet sich an Gartenzäunen und anderen Pflanzen empor. Sie besitzt eine Pfahlwurzel mit meterlangen Ausläufern.

 

 

 

Der Löwenzahn mit seinen gelben Korbblüten und den kugeligen Samenständen ist wohl in fast jedem Garten zu finden, vor allem in Rasenflächen ist er stark verbreitet. Der Blütennektar ist eine der wichtigsten ersten Nahrungsquellen für Insekten. Löwenzahn gilt als Heilpflanze und die Blätter sind essbar. Sie können beispielsweise als Salat zubereitet werden.

Giersch ist ein sehr weit verbreitetes und äußerst hartnäckiges Gartenunkraut. Mit seinen unteririschen Ausläufern durchlüftet er zwar den Boden sehr gut, breitet sich jedoch auch sehr stark aus. Junger Giersch kann als Gemüse oder Salat gegessen werden.

Die kleinen, weißen Blüten der Schafgarbe stehen in doldenähnlichen Blütenständen zusammen. Sie verbreiten einen stark würzigen Duft und gilt als altbewährtes Heilmittel. Die krautige Pflanze kann bis 80 cm hoch werden und wächst fast überall.

Das Gänseblümchen ist mit seinen kleinen Blüten eigentlich sehr hübsch anzusehen, in Rasenflächen jedoch eher ungern gesehen. Die weißen Korbblüten sind essbar und können wunderbar als Garnitur oder für Salate dienen.

Huflattich gehört zu den ersten Frühlingspflanzen und dient als wichtige Nahrungsquelle für überwinternde Schmetterling. Auch als Heilpflanze ist sie sehr bedeutsam. Die gelbe Korbblüte erscheint zwischen Februar und April. Huflattich hat einen Wurzelstock mit langen, unterirdischen Wurzelausläufern.

Der Wegerich besitzt breite Blätter in grundständigen Rosetten. Die Blüten stehen in Ährchen zusammen. Blätter und Blütenknospen sind essbar und werden als Heilmittel verwendet. Spritz- und Breitwegerich ist vor allem in Rasenflächen verbreitet.