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Frosch1

Der Steingarten - Tiere im Garten

Anders als bei Pflanzen kann man Tiere nicht einfach kaufen oder aus der Natur nehmen und im Garten aussetzen. Sie würden dort nicht ohne Weiteres bleiben.  Außerdem ist es verboten Tiere aus der freien Natur zu fangen.

Man muss etwas Geduld aufbringen, bis die Tierchen den Weg in den Steingarten alleine finden, nur dann lassen sie sich auch dort nieder und bleiben längerfristig. Ein abwechslungsreich bepflanzter Steingarten, Steinhaufen oder eine Trockenmauer mit Ritzen und Mauerfugen werden recht schnell von Reptilien, Amphibien und Insekten besiedelt. Hier finden sie hervorragenden Schutz, Lebensraum, Ernährungs- und Brutmöglichkeiten.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Insekten

Da viele Steingartenpflanzen bereits im Vorfrühling blühen und zu dieser Zeit das Nahrungsangebot noch recht klein ist, kann es durchaus sein, dass sich bereits zeitig die verschiedensten Insekten in ihm tummeln. Zu ihnen gehören Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. So kann es durchaus vorkommen, dass sich Hummeln in den Mauerspalten der Trockenmauer ein Nest bauen. Tausendfüßler, Ohrwürmer, Spinnen und Käfer sind für das kleine Biotop, das ein Steingarten bieten kann, dankbar. Aster, Nelke, Konrade, Vergissmeinnicht, Fetthenne und Sommerflieder sind wahre Schmetterlingsmagneten.

Reptilien

Reptilien, wie Mauer- oder Zauneidechse und Blindschleiche, fühlen sich auf Steinen, die in der Sonne liegen und sich rasch erwärmen, sehr wohl. Vor allem aber speichern die Steine die Sonnenwärme und geben sie bis spät in die Abendstunden, dann wenn die Tiere sich aus ihren Verstecken trauen, ab.

Blindschleichen nutzen die tiefen Spalten der Trockenmauer auch gern als Winterquartier. Bei Katzen sind die Kleinreptilien gern gesehene Beute. Sollten Sie also eine Katze besitzen oder Ihr Garten regelmäßig von Katzen besucht werden, sollten sie einen Teil der Trockenmauer oder des Steingartens mit einem Maschendrahtzaun abgrenzen. Sonst werden diese Tiere vermutlich kein neues Zuhause bei Ihnen finden. Viele heimischen Reptilienarten sind gefährdet und stehen deshalb unter Naturschutz.

Kleinsäugetiere

Auch Kleinsäugetieren, wie Igeln, kann ein Steingarten oder eine Trockenmauer mit Hohlräumen Unterschlupf bieten. Hier sind sie vor natürlichen Feinden geschützt, können ihre Jungen zur Welt bringen und großziehen sowie Winterschlaf halten.

Amphibien

Befindet sich zusätzlich neben vielen Steinen mit Schlupfwinkeln dazwischen noch Wasser im Garten, in Form eines Teiches, Sumpfes oder Bachlaufs, siedeln sich auch gerne einheimische Amphibienarten, wie Frösche, Kröten oder Molche, im Garten an.