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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Thymian - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Thymian ist ein ausdauernder Halbstrauch, der aus dem Mittelmeerraum stammt und zwischen 5 und 40 cm hoch wird. Die Pflanze ist an der Basis meist verholzt und im oberen Bereich krautig. Je nach Sorte wächst der Halbstrauch aufrecht oder kriechend. Die kleinen, elliptischen Blätter sind sortenabhängig sehr unterschiedlich.

Die kleinen Lippenblüten, deren Blütenfarbe zwischen weiß und dunkellila variiert, erscheinen zwischen Juni und September. Sie sind eine Zierde für den Garten und machen den Thymian deshalb nicht nur für den Kräutergarten so interessant, sondern auch für Steingärten, Balkonkästen oder Blumentöpfen.

Thymianblätter besitzen einen aromatischen, angenehm ätherischen Geruch. Sie schmecken etwas pfeffrig und leicht bitter.

 

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Thymian ist ein typisch mediterranes Küchengewürz. Es macht Speisen nicht nur würziger, sondern auch bekömmlicher. Deshalb fügt man deftigen Fleischgerichten, fetthaltiger Wurst und schweren Soßen oft Thymian hinzu. Zu Pizza, Tomaten-, Hülsenfrüchten- und Kartoffelgerichten passt Thymian geschmacklich hervorragend.

Das Gewürz kann entweder pulverisiert oder als ganzer Zweig ins Gargut dazugegeben und mitgekocht werden. Der Zweig wird dann einfach vor dem Servieren entfernt. Getrockneter Thymian muss sehr sparsam dosiert werden, denn er hat eine 3-mal so starke Würzkraft wie frischer Thymian.

Thymian wird bei Blähungen, Durchfall, Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden angewendet. Bei Halsschmerzen und Heiserkeit kann man mit Thymian gurgeln. Als Tee zubereiteter Thymian wirkt bei Husten, Bronchitis und Keuchhusten schleimlösend und krampflindernd. Auch äußerlich angewendet als Einreibemittel oder Badezusatz kann Thymian bei Erkältungsbeschwerden helfen.

Anpflanzung

Thymian benötigt ein sonniges, warmes Plätzchen und kalkarmen, durchlässigen Boden. Er sollte nicht zu feucht sondern eher trocken sein. Die Aussaat kann im zeitigen Frühjahr ins Frühbeet erfolgen. Im Mai werden die Jungpflanzen dann ins Freiland gepflanzt.

Um den Neuaustrieb zu fördern, schneidet man die Triebe nach der Blüte zurück.

Frische Triebspitzen und Blätter können eigentlich das ganze Jahr über bei Bedarf geerntet werden. Zum Trocknen werden die Stängel mit den Blättern kurz vor der Blütezeit abgeschnitten und an der Luft getrocknet. Ist das Kraut dürr genug, werden die Blätter und Blüten abgerebelt.