Hobbygaertner.nl durchsuchen:

 

© Horticulture - Fotolia.com

 

[Garten]
[Begonie]
[Clemantis]
[Drillingsblume]
[Efeu]
[Engelstrompete]
[Fleißiges Lieschen]
[Fuchsie]
[Geranie]
[Kapuzinerkresse]
[Margeriten]
[Oleander]
[Petunie]
[Prunkwinde]
[Schönmalve]
[Schwarzäugige Susanne]
[Studentenblume]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Studentenblume - Balkon- und Kübelpflanzen

Die Studentenblume, so der umgangssprachliche Name für die Tagetes, gehört zu den Korbblütlern und ist eine der bekanntesten Sommerblumen. Sie hat einen buschigen Wuchs und wird zwischen 10 cm und 1,2 m hoch. Am verbreitetsten sind jedoch die etwas niedrigeren Sorten, die im Durchschnitt eine Wuchshöhe zwischen 20 und 40 cm haben. 

Es handelt sich um eine mehrjährige, krautige Staude, meistens wird sie jedoch einjährig kultiviert.

Der von den Studentenblumen ausgehende Duft ist nicht jedermanns Sache. Man kann sich inzwischen jedoch auch für neue, geruchlose Züchtungen entscheiden.

Die Studentenblume blüht ab Mai bis tief in den Herbst hinein. Die körbchenförmigen Blüten besitzen innen zahlreiche Röhrenblüten und außen Zungenblüten. Die Blüten können einfach oder gefüllt sein, ein- und zweifarbig, in Gelb, Orange oder Rotbraun.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Studentenblume ist hervorragend für die Bepflanzung von Balkonkästen oder Pflanzkübeln geeignet. Sie wirkt sehr schön in Blumenbeeten oder Rabatten, vor allem im vorderen Bereich oder an Wegrändern. Und auch als Schnittblume für die Vase wird sie gern verwendet.

Das aus den Pflanzen gewonnene Öl wird zur Herstellung von Parfüm, Körperöl, Badeöl oder Aromatheraphieöle genutzt. Darüber hinaus lässt sich aus den Blüten Lutein gewinnen, das als Heilmittel zur Verbesserung des Sehvermögens sowie als Lebensmittelfarbstoff verwendet wird.

 

Pflanzung

Die Studentenblume ist relativ anspruchslos, was den Boden angeht. Normaler Gartenboden oder einfache Blumenerde ist ausreichend. Der Nährstoffgehalt sollte im mittleren Bereich liegen.

Am besten gedeiht die Pflanze an einem sonnigen Standort, verträgt jedoch auch Halbschatten gut.

Der optimale Pflanzabstand beträgt 20 bis 30 cm. So haben die Jungpflanzen ausreichend Platz, um sich gut zu entwickeln und müssen nicht konkurrieren.

Studentenblumen lassen sich leicht aus Samen ziehen. Hierfür können im Herbst die reifen Samen der verwelkten Blüten abgesammelt werden. Sie werden den Winter über kühl und trocken gelagert und  können ab März unter Glas ausgesät werden. Sie sollten hell, aber nicht in der direkten Sonne stehen.

Da die Studentenblume als Jungpflanze empfindlich auf Frost reagiert, sollte sie erst nach den Eisheiligen ins Freiland gepflanzt oder dauerhaft nach draußen gestellt werden. Wer direkt ins Freiland säen möchte, sollte dies erst im Mai tun. Die Blüte wird dann jedoch auch erst wesentlich später einsetzen.

 

 

 

Pflege

Regelmäßig, aber mäßig gießen, denn bei dauerhaft nassem Boden können die Wurzeln faulen. Kurzzeitige Trockenheit vertragen die Pflanzen besser als Staunässe.

In gut kultivierter Erde muss nicht unbedingt gedüngt werden. Wer möchte kann jedoch mit halbkonzentriertem Flüssigdünger ab und zu düngen, aber maximal einmal im Monat.

Mit einer dicken Mulchschicht kann man sich das Gießen und Düngen sogar sparen.

Verwelkte Blütenstände möglichst regelmäßig entfernen, denn das fördert die Nachblüte.

Vor allem junge Studentenblumen sind bei Schnecken sehr beliebt und sollten vor ihnen möglichst geschützt werden. Dies kann man sich jedoch auch zu Nutze machen. Um sein Gemüse vor Schneckenfraß  zu schützen, setzt so mancher Hobbygärtner Studentenblumen mit ins Beet oder umrandet es damit. Die Schnecken werden die Studentenblumen dem Gemüse vorziehen.

 

 

 

Studentenblumen sind nicht winterhart und sterben bei stärkeren Frösten ab. Das Vermehren aus Samen ist in der Regel einfacher als das komplizierte Überwintern der Pflanzen. Außerdem sind die Jungpflanzen im Frühjahr sehr günstig im Handel erhältlich.