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Pflanzen im Naturgarten - Sträucher - Vogelbeere, Weißdorn, Besenginster, Bauernjasmin, Sanddorn, Spierstrauch, Fingerstrauch, Schlehe, Liguster, Gewöhnlicher Seidelbast

Sträucher (2)

Vogelbeere

Die Vogelbeere oder auch Eberesche wird im Durchschnitt etwa 15 m hoch und besitzt eine ovale bis runde Krone. Zwischen Mai und Juli erscheinen die weißen Blüten. Zahlreiche kleine Einzelblüten stehen in großen Blütentrauben zusammen. Im Frühherbst entwickeln sich daraus orangefarbene bis rote Beeren, die gern von Vögeln gefressen werden. Diesen Beeren verdankt der Baum auch seinen Namen. Die sommergrünen Blätter sind gefiedert und färben sich im Herbst gelb, manchmal auch dunkelrot.

Weißdorn

Den Weißdorn oder Hagedorn gibt es als großen Strauch oder kleinen Baum. Er gehört zu den Rosengewächsen und besitzt spitze Sproßdornen. Das Laub ist tief eingeschnitten oder auffällig gesägt. Die vielen kleinen Einzelblüten sind zu Doldenripsen zusammengefasst. Aus ihnen entwickeln sich rote oder orangefarbene Apfelfrüchte, die wie große Beeren aussehen. In großen Naturgärten eignet sich der Weißdorn auch als freiwachsende Hecke.

Besenginster

Der Besenginster gehört trotz des Namens nicht zum Echten Ginster. Der Rutenstrauch wird zwischen  1 und 2 m hoch. Die besenförmigen Zweige sind im Querschnitt fünfeckig. Die kleinen grünen Blättchen sind leicht behaart. Im Mai und Juni ist der Besenginster wegen seiner leuchtend gelben Blüten besonders attraktiv. Aus diesen Schmetterlingsblüten entwickeln sich Hülsenfrüchte.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Bauernjasmin

Der Bauernjasmin, auch als Falscher Jasmin oder Pfeifenstrauch bekannt, wird bis zu 3 m hoch und gehört zu den Hortensiengewächsen. Dieser äußerst beliebte Zierstrauch besticht durch seine üppige, duftende Blütenpracht im Mai und Juni. Die endständigen Blüten sind rahmweiß und duften stark.

Er kann einzeln oder in Gruppen gepflanzt, mit anderen Gehölzen und Heckenpflanzen kombiniert werden. 

Sanddorn

Der Sanddorn, auch Rote Schlehe oder Sandbeere genannt, gehört zu den Ölweidengewächsen und wird  bis zu 3 m hoch, manche Sorten sogar bis zu 6 m. Noch vor dem Blattaustrieb erscheinen im Frühjahr an den Vorjahrestrieben die kleinen, gelben Blüten. Besonders beliebt ist der Strauch wegen seiner ab dem Spätsommer erscheinenden leuchtend orangen, gelben oder roten Beeren, die jedoch nur an den weiblichen Sträuchern wachsen und auch nur dann wenn ein männliches Exemplar in der Nähe steht. Die Beeren sind genießbar und äußerst gesund. Die schmalen Laubblätter sind grau-grün und mit einem leichten Filz überzogen.

Spierstrauch

Der blütenreiche Spierstrauch ist in den heimischen Naturgärten sehr beliebt. Er gehört zu den Rosengewächsen, wird zwischen 0,5 und 2 m hoch und hat einen dichten Wuchs. Je nach Sorte erscheinen zwischen April und September zahlreiche weiße oder rosafarbene Einzelblüten, die in Dolden oder Rispen dicht beieinander stehen. Er kann als Solitär oder in Kombination mit anderen Heckensträuchern gepflanzt werden. Wegen des dichten Wuchses ist auch eine reine Spierstrauchhecke möglich.

Fingerstrauch

Dieser kleinwüchsige Strauch wird maximal 1 m hoch und gehört zu den Rosengewächsen. Er hat einen dichten und breiten Wuchs. Ab dem Spätfrühling erscheinen die rosenähnlichen Blüten in Weiß, Rosa-rot, Orange oder Gelb und blühen bis in den frühen Herbst hinein. Aus den verwelkten Blüten entwickeln sich im Herbst kleine behaarte Früchte bzw. Nüsse. Seinen Namen verdankt der Strauch seinen tief eingeschnittenen und fein gefiederten Blättern, die einer Hand mit 5 Fingern ähneln.

 

 

 

 

 

Schlehe

Die Schlehe ist auch unter den Namen Schwarzdorn oder Schlehdorn bekannt. Sie wird in der Regel um die 3 m hoch und hat einen aufrechten Wuchs. Sie gehört zu den frühblühenden, einheimischen Gehölzen. Denn bereits vor dem Blattaustrieb steht der Strauch im zeitigen Frühjahr in voller Blüte. Die weißen Blüten erscheinen im März und April einzeln oder zu zweit an den kurzen Trieben und verströmen einen leichten, mandelartigen Duft. Im Herbst entwickeln sich aus den verwelkten Blütenständen kleine essbare Steinfrüchte. Die kugeligen, blau bereiften Beeren sind nicht nur bei Vögeln sehr beliebt sondern auch für Menschen sehr gesund, denn sie enthalten u.a. viel Vitamin C.

Liguster

Die Liguster gibt es als Baum oder Strauch. Sie gehört zu den Ölbaumgewächsen und kann ungeschnitten bis zu 4 m hoch werden. In unseren heimischen Gärten wird sie besonders gern als Hecke gepflanzt, besonders die immergrünen Sorten. Die Triebe sind biegsam und weidenähnlich. Sie wurden früher zum Körbeflechten verwendet. An freiwachsenden Hecken erscheinen an den frischen Triebspitzen weiße Blütenrispen, die zahlreiche Insekten anlocken. Aus den verwelkten Blüten entwickeln sich runde, blau-schwarze Steinfrüchte, die für Vögel und viele Nagetiere eine beliebte Nahrungsquelle sind.

Die kleinen Blätter sind grün und ganzrandig. Die meisten Sorten verlieren die Blätter im frühen Winter. In geschützten Lagen kann es jedoch sein, dass der Strauch das Laub erst kurz vor dem Neuaustrieb im nächsten Frühjahr abwirft,.

Gewöhnlicher Seidelbast

Der Gewöhnliche oder Echte Seidelbast ist ein kleinwüchsiger Strauch, der etwa 1 m hoch wird.  Er hat einen aufrechten, wenig verzweigten Wuchs und rutenförmige Äste. Die wechselständig angeordneten Blätter sind länglich und glattrandig. Sie wachsen ausschließlich an den Triebspitzen. Bei manchen Sorten erscheinen bereits im Februar / März, noch vor dem Blattaustrieb, die kleinen, stark duftenden Blüten. Im Spätsommer reifen die leuchtend roten Steinfrüchte heran. Sie sind für den Menschen stark giftig, bei einigen Vogelarten jedoch sehr beliebt.