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Die Stechpalme -Sträucher und Hecken für den Garten

Die Stechpalme bietet mit ihrer Artenvielfalt einen großen Reichtum an Farben und Formen. Es gibt immergrüne Sorten und sommergrüne, die Ihr Laub im Herbst abwerfen. Bis zu 10 m hoch kann die Stechpalme werden, manche Arten sogar bis zu 25 m.

Die Blätter der Stechpalme sind lederartig und an der Oberseite stark glänzend. Farblich variieren sie von Sorte zu Sorte. Sie können hellgrün, dunkelgrün, mit weißen oder gelben Rändern oder Flecken oder auch marmoriert sein. Viele Arten besitzen mehr oder weniger dornig gezähnte Blätter, denen die Pflanze ihren Namen verdankt. Die kurzen Triebe sind meistens grün oder rötlich.

Die von Mai bis Juni erscheinenden Blüten sind weiß, klein und unscheinbar.

Die meisten Stechpalmenarten sind zweihäusig. Das bedeutet, man benötigt mindestens eine männliche und eine weibliche Pflanze im Garten, um Früchte zu erhalten, wobei nur die weiblichen Pflanzen Früchte tragen.

Die gelben,  braunen, schwarzen, meistens jedoch roten Beeren reifen im Herbst und sind im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel. Die Beeren und Blätter sind für den Menschen und die meisten Tiere stark giftig und können zu erheblichen Vergiftungserscheinungen führen.

Einige Stechpalmenarten eignen sich als Zierpflanzen für Gärten und Parkanlagen. Mit ihren leuchtend bunten Beeren sind sie vor allem in der kalten Jahreszeit auch als Solitärpflanze eine Zierde. Die im Winter mit Beeren besetzten Zweige werden gern für die weihnachtliche Dekoration verwendet. Viele tropische Stechpalmenarten dienen der Gewinnung von Tee, beispielsweise Mate-Tee.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Über 500 verschiedene Stechpalmenarten sind bisher bekannt.

Die Gemeine Stechpalme ist ein aufrecht wachsender, immergrüner Strauch, der im Durchschnitt etwa 1 m hoch wird. Die dunkelgrün glänzenden Blätter sind an den Rändern gezackt. Aus den unscheinbaren, weißen Blüten entwickeln sich nach der Bestäubung rote Steinfrüchte mit 4 Samen. Die Gemeine Stechpalme gilt als frosthart.

Die Chinesischen Stechpalme kann bis zu 2 m hoch werden und hat runde Blätter, die denen des Buchsbaum ähneln.

Der Matestrauch ist wegen seiner Verwendung kleingeschnittenen Blätter als Aufgussgetränk bekannt. Er ist in Südamerika beheimatet und wächst in freier Natur bis zu 14 m hoch. Die großen Blätter enthalten Koffein, ätherische Öle, Gerbstoffe sowie Vitamine und können gesundheitsfördernd wirken. 

 

Pflanzung

Stechpalmen fühlen sich auf tiefgründigem, humosem Boden am wohlsten. Er sollte möglichst frei von Kalk und Staunässe sein.

Der Standort befindet sich idealerweise in der Sonne oder im hellen Halbschatten.

Gepflanzt wird am besten im Herbst oder Frühjahr. Bei Heckenpflanzung sollte man mindestens 0,5 m Platz zwischen den einzelnen Pflanzen lassen.

Die Vermehrung ist durch Stecklinge möglich. Diese werden im Hochsommer geschnitten. Des Weiteren lassen sich Absenker bewurzeln und nach etwa 2 Jahren von der Mutterpflanze trennen und an einem anderen Standort einpflanzen.

 

 

 

Pflege

Der Boden sollte niemals völlig austrocknen, sondern gleichmäßig feucht gehalten werden. Bei trockener Witterung also ausreichend bewässern. Eine dicke Mulchschicht kann helfen die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Gedüngt werden kann mit Kompost. Zusätzliche Düngergaben sind eigentlich nur bei Wachstumsstillstand erforderlich.

Die Stechpalme muss von Natur aus nicht geschnitten werden. Möchte man jedoch einen einzelnen Strauch in einer bestimmten Wuchsform oder eine Hecke in Form schneiden, ist dies für die Pflanze auch kein Problem. Sie ist sehr schnittverträglich. Beim Schneiden der Stechpalme kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen. Sie kann im Frühjahr oder auch im Sommer zurückgeschnitten bzw. ausgelichtet werden.

Je älter die Pflanzen sind, desto schlechter vertragen sie das Umpflanzen. Deshalb bei Standortwechsel die Pflanze möglichst jung umsetzen oder gleich an ihren endgültigen Standort pflanzen.

Trotz ihrer wehrhaften Blätter werden Stechpalmen leider trotzdem häufig durch Wildverbiss beschädigt.

Die meisten Arten sind weitestgehend winterhart und benötigen keinen Winterschutz.