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Spirea, Spierstrauch1

Der Spierstrauch - Sträucher und Hecken im Garten

 

Der Spierstrauch gehört zu den Rosengewächsen und ist als blütenreicher Zierstrauch sehr beliebt. Er eignet sich als Solitärpflanze sowie wegen seines dichten Wuchses auch als Heckenbepflanzung, gut auch in Verbindung mit anderen Heckenpflanzen. Die langen, blütenreichen Zweige sind auch für die Vase geeignet und halten sich dort relativ lange. Kleinere Zuchtformen eigen sich auch für die Kultivierung in Pflanzkübeln.

Der Strauch mit dichtem Wuchs wird zwischen 0,5 und 2 m hoch. Er ist sommergrün und verliert im Herbst sein Laub. Seine Zweige sind sehr dünn und teilweise überhängend.

Der Strauch blüht je nach Sorte zwischen April und September. Die kleinen Blüten stehen zahlreich in Rispen oder Dolden zusammen. Die Blütenfarbe variiert je nach Sorte zwischen weiß und dunkelrosa.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

Arten

Sommerspiere wird etwa 60 bis 80 cm hoch und eignet sich besonders gut als Hecke. Sie blüht im Hochsommer mit weißen oder rosafarbenden Blütenständen.

Die Brautspiere ist wegen ihrer überreichen Blüte besonders beliebt. Sie wird etwa 1,5 m hoch und bietet wegen ihres dichten Wuchses selbst im unbelaubten Zustand im Winter einen guten Sichtschutz.

Prachtspieren eigen sich ebenfalls sehr gut als Heckenbepflanzung. Sie haben einen dichten, überhängenden Wuchs und eine große Blütenpracht.

Die Schaumspiere, auch Kaskadenstrauch genannt, ist ein im Hochsommer weiß blühender Strauch, deren Blüten sich kaskadenartig an hängende, federigen Rispen befinden.

 

Pflanzung

Der Spierstrauch stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Er gedeiht auf nahezu allen Bodentypen. Er verträgt sowohl Sonne als auch Halbschatten. Selbst im Schatten gedeiht die Pflanze, wird dann jedoch nicht ganz so stark blühen.

Pflanzzeit ist im Frühjahr oder Herbst. Der Pflanzabstand sollte bei freiwachsenden Hecken etwa 1 m, bei Schnitthecken 0,5 m betragen. Den Wurzelballen setzt man etwas tiefer als Erdoberfläche.

Zum Vermehren können Stecklinge im Sommer geschnitten werden und auch Absenker bewurzeln sehr rasch. Die Brautspiere lässt sich außerdem sehr leicht durch Abtrennung des Wurzelsprosses vermehren.

 

 

 

 

Pflege

Der Spierstrauch ist eine robuste und pflegeleichte Pflanze.

Die früh blühenden Sorten werden im Winter nur ausdünnt bzw. leicht verjüngt. Die spät blühenden Sorten hingegen können im Winter bodentief zurückgeschnitten werden, denn sie blühen am einjährigen Holz. 

Kurze Trockenperioden machen dem Spierstrauch nichts aus. Bei anhaltender Trockenheit und bei Neupflanzungen sollte man jedoch bewässern. Eine Abdeckung mit Rindenmulch kann helfen die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Eine regelmäßige Düngergabe im Frühjahr wird mit einer reichen Blüte belohnt. Ab Juli sollte jedoch nicht mehr gedüngt werden, um den Neuaustrieb vor dem Winter nicht weiter anzuregen.

Der Spierstrauch ist winterhart. Neupflanzungen können jedoch einen Winterschutz vertragen.