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[Sonnensegel]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnensegel - Sonnenschutz im Garten

Wenn in kleineren Gärten große Schattenbäume keinen Platz finden oder der Schatten sich leider nicht an den Stellen befindet, wo er gewünscht wird, beispielweise über einer Sitzecke oder über dem Sandkasten, dann bietet sich in vielen Fällen die Anbringung eines Sonnensegels als Sonnenschutz an.

Kaufen

Schafft man sich ein Sonnensegel für den dauerhaften Einsatz im Garten an, sollte man auf Qualität achten. Natürlich spielt auch die Optik, also Form und Farbe, eine große Rolle.

Das Sonnensegel sollte aus witterungsbeständigem, reißfestem Segelstoff bestehen. Es gibt netzartiges Material, das lediglich vor der Sonneneinstrahlung schützt und wasserundurchlässiges, das zusätzlich noch den Regen abhält. Sonnensegel guter Qualität sind schmutzabweisend, lichtecht, UV-resistent und langlebig.

Damit die Ösen nicht ausreißen, müssen sie metallverstärkt sein. Ösen, Stangen, Karabinerhaken und Seilspanner sollten aus rostfreiem Metall, wie Aluminium, Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl bestehen. Edelstahlseile sind besonders reißfest.

 

 

 

 

Selber herstellen

Als Material eignet sich Segeltuch oder Markisenstoff. Soll das Segel zusätzlich vor leichtem Regen schützten, sollte man auf wasserdichten Stoff zurückgreifen. UV-resistente Stoffe schützen vor schädlicher UV-Strahlung. Und auch die Farben bleiben bei diesen Stoffen länger erhalten und sind nicht bereits nach dem ersten Sommer verblasst.

Aus einer langen Stoffbahn, die gewöhnlich nur 1,2 m breit ist, lässt sich ein gleichseitiges Dreieck von 3,5 m Schenkellänge und mehr nähen, indem man die einzeln zugeschnittenen Stoffteile zusammennäht. Natürlich können Sie auch eine quadratische oder viereckige Form wählen. Sie benötigen eine Nähmaschine, die solch feste Stoffe nähen kann. Die einzelnen Teile am besten mit einer Kappnaht vernähen, dann wird das Segel reißfester und es dringt weniger Wasser durch die Nähte. Besitzen Sie eine solche Nähmaschine nicht, können Sie den Stoff eventuell gleich im Geschäft oder in einer Schneiderei nähen lassen.

Die Seiten müssen etwa 15 cm eingebuchtet werden, damit sich die erwünschte Spannung des dehnbaren Gewebes bei der Aufstellung erzielen lässt.

An allen Seiten muss ein 3- bis 4-facher Saum genäht werden. An den Spitzen wird jeweils eine große Segeltuchöse eingenietet, durch die nicht dehnbare Seile gezogen werden. Diese Seile werden an den jeweiligen Halterungen befestigt. Um die gewünschte Länge des Befestigungsseils einzustellen werden Seilspanner benötigt.

 

 

 

Befestigung

Als Haltepunkte können Bäume, Hauswände, Stangen oder Pfosten dienen.

Man muss bei der Befestigung berücksichtigen, dass bei einem straff gespannten Stoff enorme Kräfte wirken, deshalb genügen nicht ein paar einfache Dübel im Mauerwerk. Verwenden Sie eine Ankerplatte, die mit mehreren Schrauben am Untergrund befestigt wird.

Sind weder Bäume noch Wände vorhanden, kann man Stangen oder Pfosten verwenden. Die Stahl- oder Holzpfosten sollten tief im Boden verankert werden. Verwenden Sie am besten Bodenhülsen, die einbetonieren werden.

Es besteht auch die Möglichkeit einfache Rundholzstangen aufzustellen, die mit Spannseilen auf Zug gehalten werden.