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Die Sonnenblume - Zierde für jeden Garten

Die meisten Sonnenblumenarten sind einjährig. Es gibt jedoch auch die ausdauernde Staudensonnenblume, die jedes Jahr auf´s Neue erscheint. Sie ist eine nahe Verwandte der einjährigen Sonnenblume und besitzt ebenfalls die sonnenblumentypische gelbe Blüte, denn auch sie gehört zu den Korbblütlern. Sie hat einen aufrechten Wuchs und erreicht Wuchshöhen zwischen 1,2 und 1,8 m.

Die großen, gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von etwa 7 cm. Die Strahlen- bzw. Zungenblüten können gefüllt, halbgefüllt oder ungefüllt sein. Sie locken im Sommer und Herbst zahlreiche Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge an.

Der aufrecht wachsende Spross ist behaart. Die breiten Blätter sind mittelgrün und an den Rändern scharf gezähnt. Die Blattunterseite ist rau.

Sonnenblumen eignen sich als Solitärpflanze, als Leitpflanze im Staudenbeet oder für die Blumenrabatte. Sie passen sehr gut in naturnahe Gärten oder Bauerngärten. Häufig findet man sie an Gartenzäunen. Sie eignet sich außerdem als Schnittblume für die Vase.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Die Helianthus decapetalus 'Capenoch Star' wird bis zu 1,6 m hoch und blüht zwischen August und Oktober. Sie hat einen aufrechten, buschigen Wuchs und zitronengelbe Blüten. Sie kann sowohl als Beetblume als auch Schnittblume verwendet werden. Durch Ausläufer bildet diese Staude selbst größere Bestände.

Helianthus atrorubens ist ein üppiger Sommerblüher, der von Juli bis September goldgelbe Blüten trägt. Die Pflanze ist starkwüchsig und breitet sich durch Ausläufer selbst aus.

Topinambur ist eine besondere Sonnenblumenart. Neben den leuchtend gelben Blüten, besitzt sie stärkereiche Wurzelknollen, die etwa die Größe einer Kartoffel haben. Der Wurzelknollen sind genießbar und kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden. Diese Staude sollte nicht unbedacht gepflanzt werden, denn sie neigt dazu zu wuchern.

Pflanzung

Sonnenblumen sollten ein vollsonniges Plätzchen im Garten erhalten. Er sollte geschützt und warm sein. Die Staude benötigt einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden, denn sie verträgt keine Staunässe.

Der Pflanzabstand ist abhängig von der Wuchsbreite. Er sollte etwa die Hälfte der Wuchsbreite betragen.

Die Vermehrung der Stauden ist durch Samen oder Teilung möglich.

Die gewonnenen oder gekauften Samen können im Frühjahr in das Anzuchtbeet gesät und im Herbst ins Freiland gepflanzt werden.

Zwischen Herbst und zeitigem Frühjahr können die Horste ausgegraben, vorsichtig geteilt und wieder neu eingepflanzt werden. Die Wurzelballen lassen sich in der Regel leicht mit den Händen auseinanderziehen. 

 

 

 

Pflege

Um die Blütenneubildung anzuregen und die Blütezeit zu verlängern, sollten verwelkte Blüten möglichst umgehend entfernt werden.

Einmal im Jahr kann die Staude mit etwas Kompost versorgt werden. Vorsicht ist geboten beim Hacken und Unkrautjäten, denn die Wurzeln der Staudensonnenblumen liegen knapp unter der Erdoberfläche und könnten leicht beschädigt werden.

Wegen ihrer Höhe benötigen die Pflanzen rechtzeitig eine Stütze, damit die Stängel nicht umknicken.

Gefüllte Sonnenblumen müssen alle 3 Jahre geteilt werden, da sie sich sonst zu ihrer ursprünglichen ungefüllten Form zurückentwickeln.

Bei dauerhafter Feuchtigkeit ist die Staudensonnenblume anfällig für Grauschimmel.

Die meisten Staudensonnenblumenarten sind frosthart und benötigen keinen Winterschutz. Einige Arten sind etwas empfindlicher und sollten mit Reißig oder Laub abgedeckt werden.