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Der Sommerflieder - Sträucher und Hecken im Garten

Der Sommerflieder ist nicht nur wegen seiner wunderschönen Blüte so beliebt, sondern auch, weil er viele Schmetterlinge anzieht. Aus diesem Grunde wird er oft auch als Schmetterlingsstrauch bezeichnet. Aber auch Hummeln und Bienen fühlen sich wegen seiner nektarreichen Blüten, die stark nach Honig duften, zu ihm hingezogen.

An den Triebenden der einjährigen Triebe bilden sich bis zu 60 cm lange Blütenrispen. Die Blüten erscheinen ab Juli, beim Schmalblättrigen Sommerflieder sogar bereits ab Juni,  und blühen bis spät in den Herbst hinein. Die Farbtöne variieren von reinem Weiß über zartem Rosa bis hin zu dunklem Lila.

Sommerflieder kann einzeln gepflanzt werden oder in Kombination mit anderen Gehölzen oder Stauden. Er eignet sich gut für den Vorgarten oder in der Nähe der Terrasse. Da er ungiftig ist, ist er bestens geeignet für Gärten, die von Kindern und Haustieren mit genutzt werden.

Als Halbstrauch wird er zwischen 2 und 4 m hoch. Das Laub wirft er im Herbst ab.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Die robusteste und bekannteste Art ist Buddleja Davidii, häufig als Schmetterlingsflieder bezeichnet. Die 4 bis 30 cm langen Blütenrispen blühen in Weiß, Rosa, Rot oder auch Blau. Der Strauch kann bis zu 4 m hoch werden.

Beim weißblühenden Sommerflieder (Buddleja albiflora) erscheinen die weißen Blüten ab Juli und blühen in langen Rispen bis in den September hinein.

Schmalblättriger Sommerflieder (Buddleja alternifolia) hat einen eleganten, überhängenden Wuchs. Die Blüten sind lavendelfarben und verströmen einen starken Duft. Seine Blütenfülle nimmt im Alter sogar noch zu. Im Gegensatz zu den anderen Sommerfliederarten darf er nicht stark zurückgeschnitten werden, da sich die Blüten an den vorjährigen Trieben entwickeln. Er wird nach der Blüte lediglich ausgelichtet.

 

Pflanzung

Der Sommerflieder fühlt sich an einem vollsonnigen bis halbschattigem Standort mit humosem Boden am wohlsten. Der Boden sollte möglichst durchlässig sein und sich schnell erwärmen.

Sommerflieder lässt sich leicht durch Steckhölzer, die im zeitigen Frühjahr geschnitten werden, vermehren.

Beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Bei Pflanzung im Sommer oder Herbst ist unbedingt ein ausreichender Winterschutz notwendig, da vor allem junge Pflanzen sehr frostempfindlich sind.

Neupflanzungen benötigen zum Anwurzeln viel Feuchtigkeit und sollten deshalb in der ersten Zeit regelmäßig bewässert werden.

 

 

 

Pflege

Geschnitten wird der Strauch im Frühjahr bis auf 0,5 m über dem Boden. Der starke Rückschnitt fördert einen starken Neuaustrieb und damit verbunden einen großen Blütenflor. Außerdem wird eine Vergreisung des Strauches verhindert und die Vitalität gefördert.

Nach dem Rückschnitt kann die Pflanze mit Kompost oder mineralischem Volldünger versorgt werden, dies dankt sie mit einer großen Blütenfülle. In flüssiger Form kann die Pflanze den Dünger besonders schnell aufnehmen.

Da Sommerflieder nicht ganz frostunempfindlich ist, vor allem junge Pflanzen, sollte man die Erde um den Strauch zum Herbst hin ruhig etwas anhäufeln oder mit Reisig abdecken, um ein Erfrieren bis in den Boden zu verhindern.

Der Sommerflieder ist relativ Trockenheitsresistent und kommt auch längere Zeit ohne Wasser aus, ohne dass dies die Blüte beeinflusst. Er mag es eher trocken als zu feucht.

Verblühte Rispen sollten regelmäßig entfernt werden, dann hält der Blütenflor bis spät in den Herbst an.