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Gartengestaltung - Sitzplätze im Garten

© Hagit Berkovich - Fotolia.com

Zum Entspannen, Essen oder Feiern sollte jeder Garten über ein gemütliches Plätzchen zum Sitzen und Verweilen verfügen.

Gut wenn der Sitzplatz zumindest teilweise überdacht ist, denn so sind die Gartenmöbel vor Regen geschützt und können auf der Terrasse stehen bleiben. Und auch man selbst ist vor Sonne und Regen etwas geschützter.

Wer es etwas ausgefallen mag, kann sich einen Strandkorb in den Garten stellen oder eine gemütliche Hängematte aufhängen.

Lage

Bei der Wahl des Standortes sollte man berücksichtigen, wofür man den Sitzplatz nutzen möchte und zu welcher Tageszeit man ihn am häufigsten nutzen wird.

Wer sich vor allem während der Mittagszeit dort aufhalten möchte, sollte einen Platz wählen, der um diese Zeit beschattet ist. Wer die Morgen- oder Abendsonne genießen möchte, wird die Sitzgelegenheit nach Osten oder Westen ausrichten und ein möglichst sonniges Plätzchen wählen.

Eine Terrasse direkt an das Haus angrenzend hat den großen Vorteil, dass man sie schnell und direkt erreichen kann. Vor allem wenn man häufig Mahlzeiten dort einnehmen möchte, ist es bequemer, wenn man nicht alles immer durch den gesamten Garten tragen muss. Darüber hinaus ist ein Platz in der Nähe des Hauses meist geschützt vor Wind, Regen und auch Kälte.

Aber auch ein zusätzlicher Sitz- oder auch Liegeplatz mitten im Garten hat seine Vorzüge. Hier kann man inmitten der Natur umgeben von Blumen, Sträuchern und Bäumen die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen. Mit Hecken, kleinen Mauern oder Sichtschutzwänden kann man diesen Bereich auch vor Alltagsgeräuschen und fremden Blicken abschirmen und sich so einen eigenen kleinen Rückzugsort im Grünen schaffen.

 

 

 

 

Stile

Ein Sitzplatz kann ganz unterschiedlich angelegt und gestaltet werden. Neben den Materialien spielen auch die Auswahl der Pflanzen und Dekorationselemente eine wichtige Rolle.

Mediterran

Um sich das Urlaubsfeeling in den eigenen Garten zu holen, kann man einige typische mediterrane Elemente einbauen. Ein großes Sonnensegel spendet Schatten, bequeme Korbmöbel sorgen für Gemütlichkeit. Es sollten vor allem warme Farbtöne, wie Terrakotta, Gelb oder Orange verwendet werden.

Als Bepflanzung eignen sich Küchenkräuter, wie Lorbeer, Lavendel, Salbei, Polsterthymian, aber auch südlich wirkende Blumen, wie Steinnelke, Spornblume und Nachtkerze. Prunkwinde rankt an Spalieren oder Zäunen empor. Als natürliche Abgrenzung kann eine Ligusterhecke angepflanzt werden.

Exotische Oliven- oder Zitrusbäumchen, Oleander oder Agave können in Kübeln kultiviert auf der Terrasse oder in deren Sichtbereich platziert werden.

 

 

 

Unterm Blätterdach

Wer den Sitzplatz im Sommer zur Mittags- oder Nachmittagszeit nutzen möchte, sollte für ausreichend Schatten sorgen. Dieser lässt sich auch natürlich erzeugen. Mittels einer Pergola und daran emporrankenden Kletter- und Schlingpflanzen kann man sich ein natürliches Dach aus Blättern und Blüten schaffen.

Hopfen, Pfeifenwinde, Waldrebe oder Kletterrose werden am Fuße der einzelnen Holzpfosten gepflanzt und verwandeln das Holzgerüst rasch in eine bunte Oase. Im Schatten der Pergola fühlen sich Pflanzen, wie Funkie oder Begonie, wohl. Am Rande der Pergola, wo es etwas sonniger ist, lassen sich Frauenmantel, Katzenminze und Wandelröschen pflanzen.

Duftplatz

Duftende Blüten und Blätter erhalten auf der Terrasse oder in der Näher einer Sitzgelegenheit den optimalen Platz, um bestmöglich wahrgenommen zu werden. Hier kann man sich die Zeit nehmen, die Augen zu schließen und die verschiedenen Aromen des Gartens zu genießen.

Rosen, Bartnelken, Mönchspfeffer, Lilien und Jasmin sehen nicht nur wunderschön aus, sondern verbreiten auch angenehme Düfte.  Hyazinthen, Duftpelargonien oder Petunien eignen sich als Bepflanzung dekorativer Pflanzschalen oder Balkonkästen. Fliederbusch, Schmetterlings-, Pfeifen- oder Schneeballsträucher können zur räumlichen Abgrenzung dienen. 

Die Blätter von zahlreichen Küchenkräutern, wie Minze, Rosmarin oder Lorbeer, entfalten ihr Aroma, wenn man sie zerreibt oder zerdrückt.  Zitronenmelisse, Indianernessel und Edelminze verbreiten einen erfrischenden Duft, der vor allem an heißen Sommertagen von vielen als angenehm empfunden wird.

Wer seinen Sitzplatz vor allem an lauen Sommerabenden nutzen möchte, kann auf Nachtkerze, Nachtviole oder Abendlevkoje zurückgreifen. Sie öffnen ihre wohlriechenden Blüten zur  Abenddämmerung.

 

 

 

Romantisches Eckchen

Viele verbinden mit einem romantischen Gartenbereich als erstes die Königin der Blumen, die Rose. Ein Rosenbogen oder eine Eisenlaube können mit Kletterrose oder Waldrebe berankt werden und sorgen somit den ganzen Sommer über für einen Himmel voll Blüten. Eine Hainbuchenhecke dient als Abgrenzung und Sichtschutz.

Die Farbtöne sollten in Weiß, Rosa und tiefem Burgunder gehalten werden. Malven, Dahlien, Purpurglöckchen, Bartnelken, Storchenschnabel und Blumensedum eignen sich für einen romantisch gestalteten Sitzplatz und sind in den entsprechenden Blütenfarben erhältlich. Mit Schleierkraut lassen sich die Lücken füllen und das Staudenbeet auflockern.

Am Wasser

Ein Sitzplatz am Wasser bietet Ruhe und Entspannung. Und gleichzeitig wird es hier nie langweilig. Mit einzigartigen Lichteffekten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche Himmel und  Uferbepflanzung eindrucksvoll wider. Mit den Insekten und Kleinlebewesen, die das Wasser anzieht kommt jede Menge Leben in den Garten. Gleichzeitig bietet ein Sitz- oder Liegebereich am Wasser an heißen Sommertagen angenehme Kühle.

Von einem Holzdeck aus, das sich bis über die Wasseroberfläche erstreckt, kann man den Gartenteich in vollen Zügen genießen. Feuchtigkeitsliebende Schilfsorten können als Wind- und Sichtschutz dienen. Das Schilflaub rascheln im Wind und kann zum Teil auch Schatten spenden.

Die Blüten von Taglilien, Frauenmantel und  Storchschnabel sorgen für Farbe. Farne und Gräser dienen zur Auflockerung.