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Der Gemeine Schwimmfarn - Wasser- und Uferpflanzen für den Gartenteich

Der Gemeine Schwimmfarn gehört zur Familie der Schwimmfarngewächse und steht in freier Natur unter Schutz. Die Wasserpflanze ist einjährig und stirbt nach Ende der Vegetationsperiode ab. Sie schwimmt stets frei an der Wasseroberfläche und ist nicht mit dem Boden verwurzelt.

An den 5 bis 15 cm langen Stängeln sitzen die Schwimmblätter. Auf ihrer Oberseite befinden sich viele kleine Härchen, die durch eine Wachsschicht vor der Benetzung durch Wasser geschützt sind.  Die übereinander geschichteten Luftkammer im Innern der Blätter sorgen für den entsprechenden Auftrieb und lassen die Pflanze freischwimmend auf der Wasseroberfläche treiben. Selbst bei starkem Wellengang findet die Pflanze schnell wieder an die Wasseroberfläche, denn zusätzlich zu den Luftkammern bilden sich zwischen den Härchen auf der Schwimmblattoberfläche Luftblasen.

An der Unterseite befinden sich 3 bis 5 cm lange Wasser- bzw. Tauchblätter. Sie sind fadenartig und behaart. Sie sind dafür verantwortlich, im Wasser gelöste Nährstoffe aufzunehmen und die Schwimmpflanze zu stabilisieren. Optisch und funktionell sind die Wasserblätter somit einer Wurzel sehr ähnlich.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Der Wuchs der Schwimmfarne ist sehr verzweigt, so dass sie auf dem Wasser dichte Teppiche bilden können.

Oft ist Schwimmfarn in Gesellschaft von Froschbiss und Wasserlinsen zu finden.

Nach den ersten starken Frösten im Herbst stirbt die Pflanze ab und entsteht im nächsten Frühjahr neu aus den befruchteten Sporen.

Der Schwimmfarn ist eine beliebte Wasserpflanze. Er reinigt das Teichwasser und entzieht ihm überschüssige Nährstoffe. Seine Blattmasse spendet darüber hinaus algenreduzierenden Schatten.

Pflanzung

Der Gemeine Schwimmfarn ist sehr licht- und wärmeliebend. An einem sonnigen oder zumindest halbschattigen Plätzchen im flachen Wasser, wo die Temperatur im Frühjahr schneller ansteigt, fühlt sich die Pflanze am wohlsten.  Der Standort sollte etwas windgeschützt liegen. Schwimmfarn bevorzugt nährstoffreiches Wasser, denn er hat einen hohen Bedarf.

Am Wasserblattansatz befinden sich kugelige Sporenbehälter, die Mikro- und Makrosporangien enthalten. Stirbt die Pflanze im Herbst ab, sinken die befruchteten Sporen zu Boden und überwintern im Schlamm. Im kommenden Frühjahr keimen daraus neue Pflanzen, die im Frühsommer zur Wasseroberfläche aufsteigen und die nächste Schwimmfarngeneration bilden.

Darüber hinaus neigt der Schwimmfarn stark zur vegetativen Vermehrung. Aus den Bruchstellen auseinandergebrochener Stängel wachsen neue Jungpflanzen heran.

 

 

 

Pflege

Der Schwimmfarn bedarf eigentlich keiner besonderen Pflege.

Er hat zwar einen hohen Nährstoffbedarf. man muss jedoch aufpassen, das Gewässer nicht zu überdüngen. Gegen die dadurch geförderten Algenmassen und die damit einhergehende Trübung des Wassers hat der Schwimmfarn keine Chance.

Vor allem an sonnigen Standorten neigt der Schwimmfarn dazu, sich stark auszubreiten. Um ein Wuchern zu verhindern, sollte regelmäßig kräftig ausgedünnt werden.