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Die Schwarzäugige Susanne - Balkon- und Kübelpflanzen

Die aus den Tropen stammende Pflanze wird bei uns als ein- oder mehrjährige Kübelpflanze kultiviert. Manchmal wird sie auch ins Beet gepflanzt. Die Rankpflanze hat einen dichten Wuchs mit bis zu 2 m Wuchshöhe.

Die etwa 3 bis 4 cm großen Blüten blühen meistens in Gelb-orange mit einem dunkelviolettem bis schwarzem Punkt in der Mitte. Es gibt aber auch Sorten mit weißen, gelben oder braunen Blüten und auch ohne dunklen Mittelpunkt. Sie blühen den ganzen Sommer über von Juni bis Oktober sehr üppig.

Die behaarten Blätter sind im Sommer frisch grün und färben sich zum Herbst hin rotbraun. Sie bleiben den ganzen Winter über an der Pflanze hängen.

Sie Schwarzäugige Susanne wird als Hängepflanze oder mittels Rankhilfen als Kletterpflanze im Topf kultiviert. Auch überhängend im Balkonkasten, am Boden entlang wachsend oder als Begrünung von Mauern und Zäunen kann sie dienen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung

Die Pflanze benötigt einen windgeschützten, aber dennoch leicht luftigen Platz. Regen, Kälte und Wind können die Blütenfülle stark beeinflussen, deshalb die Pflanze gut schützen.

Es empfiehlt sich einen möglichst sonnigen Standort zu wählen, in der vollen Sonne oder zumindest im hellen Halbschatten. Der Boden sollte locker und humos sein, über ausreichend Nährstoffe verfügen und nicht zu Staunässe neigen.

Die Schwarzäugige Susanne lässt sich aus halbreifen Stecklingen vermehren. Im späten Sommer oder frühen Herbst geschnitten, bewurzeln sie recht rasch. Im zeitigen Frühjahr kann man auch die Samen aussäen und bei etwa 20 °C im Haus vorkultivieren. Sobald die Frostgefahr vorüber ist, können die Jungpflanzen ins Freiland gepflanzt werden.

 

Pflege

Die Pflanze benötigt vor allem im Sommer regelmäßig Wasser. Der Wurzelballen sollte nie ganz austrocken. Andererseits verträgt sie jedoch auch keine Staunässe, deshalb nur mäßig gießen und auch erst dann wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.

Etwa alle 4 Wochen sollte die Schwarzäugige Susanne gedüngt werden. Es empfiehlt sich handelsüblicher Flüssigdünger.

Damit die Blütenfülle anhält, sollte man Verwelktes regelmäßig entfernen. Denn sonst benötigt die Pflanze viel Kraft für die Samenbildung und entwickelt weniger neue Blütenknospen.

Diese Pflanze ist sehr empfindlich gegenüber Kälte und Frost, deshalb muss sie rechtzeitig in ein Winterquartier gebracht werden, bevor die Temperaturen unter 5 °C sinken. Vor dem Einräumen kann sie auf 1 m oder gar 50 cm zurückgeschnitten werden. So lässt sie sich leichter einräumen und nimmt nicht soviel Platz weg.

 

 

 

Die optimale Überwinterungstemperatur liegt bei 7 bis 10 °C. Da die Pflanze auch im Winter ihre Blätter behält, sollte sie in einem möglichst hellen Raum abgestellt werden. Während der Vegetationspause nur wenig gießen und an frostfreien Tagen den Raum etwas lüften.

Bereits im zeitigen Frühjahr kann die Pflanze wieder etwas wärmer und sonnig gestellt werden. Dadurch setzt die Blüte etwas früher ein. Ins Freiland kann sie dann nach den Eisheiligen, wenn die Frostgefahr vorüber ist.

 

 

 

Ist der Blumentopf stark durchwurzelt, sollte die Pflanze im Frühjahr vor dem Ausräumen in ein etwas größeres Gefäß mit frischer Blumenerde umgetopft werden.

Oftmals wird die Schwarzäugige Susanne auch als Einjährige Pflanze kultiviert und man spart sich die Mühe mit dem Überwintern.