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Die Schönfrucht - Sträucher und Hecken im Garten

Ein ganz besonderes Highlight im winterlichen Garten sind die leuchtend violetten Beeren der Schönfrucht. Sie wird oft auch als Liebesperlenstrauch bezeichnet.

Mit 2 m Breite und 2 bis 3 m Höhe hat der Strauch einen mittelhohen Wuchs mit aufrechten Ästen und findet selbst in kleinen Gärten oder Vorgärten Platz. Sein Wuchs ist nicht besonders dicht, sondern eher locker.

Die zart lilafarbenen Blüten sind klein und unscheinbar. Sie blühen im Hochsommer, von Juli bis August und sind bei Nützlingen wie Bienen und Hummeln sehr beliebt.

Die Blätter sind im Sommer matt grün und am Rand gesägt. Sie färben sich im Herbst gelb-orange und fallen anschließend nach und nach ab.

Und erst dann nach dem Laubfall präsentiert sich der Strauch in seiner eigentlichen Pracht. Die Beeren leuchten in dem sonst vermutlich recht kargen Garten in glänzend lila, pink oder violett. Botanisch gesehen handelt es sich nicht um Beeren sondern um Steinfrüchte. Sie reifen bereits im Herbst, kommen aber erst im unbelaubten Zustand des Strauches richtig zur Geltung. Die kleinen Früchte sind eng beieinander in kleineren Büscheln angeordnet und verbleiben bis in den tiefen Winter hinein an den Trieben. Möchte man besonders viele Beeren als Zierde erhalten, sollte man mehrere Sträucher nebeneinander pflanzen. Zwar ist die Schönfrucht zwittrig, jedoch fruchtet sie durch Fremdbestäubung noch stärker. Doch Vorsicht, auch wenn der Name Liebesperlenstrauch verlockt, die Früchte sind giftig.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Schönfrucht eignet sich als Solitärpflanze oder wegen ihrer Unscheinbarkeit im Frühjahr und Sommer auch als Ergänzung für eine Gehölzrabatte. Im Sommer kann die Schönfrucht wegen seiner Höhe auch als Sichtschutz dienen und eignet sich für die Heckenpflanzung. Die dekorativen Zweige werden gern besonders für Blumensträuße und Gestecke verwendet.

 

Pflanzung

Damit der Strauch auch in unseren Breitengraden gut gedeiht, sollte er gute Standortbedingungen vorfinden. Ein windgeschütztes, sonniges Plätzchen im Garten ist am besten geeignet. Heller Halbschatten ist auch noch möglich.

Der Boden sollte humos, gut wasserdurchlässig, möglichst kalkfrei und leicht sauer sein. Auf schweren und trockenen Böden gedeiht die Schönfrucht nicht sehr gut.

Bei der Heckenpflanzung sollte man einen Mindestabstand von 1 m zwischen den einzelnen Pflanzen einhalten.

Die Schönfrucht lässt sich im Herbst einfach durch Stecklinge vermehren. Die geschnittenen Triebstücke können, sobald sie bewurzelt sind, eingepflanzt werden. Möglich ist auch die Aussaat im Frühjahr. Sie ist jedoch wesentlich zeitaufwendiger. 

 

 

 

Pflege

Der Strauch benötigt einen immer ausreichend feuchten Boden. Bei trockenen Witterungsverhältnissen den Strauch gut bewässern. Eine Mulchschicht kann helfen, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Da die Früchte der Schönfrucht sich an den zweijährigen Trieben entwickeln, sollte nur sparsam geschnitten bzw. ausgelichtet werden. Man kann beispielsweise alle 3 Jahre die ältesten Triebe, die bereits blühfaul sind, bodentief abschneiden. Bester Zeitpunkt ist unmittelbar nach der Blüte. Verblühtes unbedingt an den Trieben belassen, denn daraus entwickeln sich die Früchte.

Junge Pflanzen sollten einen Winterschutz aus Laub oder Reisig erhalten. Gut angewachsene, robuste Sträucher benötigen keinen Schutz vor der Kälte. In sehr kalten Wintern kann es zwar passieren, dass die Schönfrucht oberirdisch stark zurückfriert. Dies schadet einer vitalen Pflanze jedoch nicht. Sie wird im Frühjahr neu austreiben.