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Gehölzschnitt - Schnittwerkzeug - Baummesser, Kopulier- und Okuliermesser, Gartenschere, Astschere/ Baumschere, Heckenschere, Säge

Gutes Werkzeug zum Schneiden der Gehölze gehört zur Grundausstattung. Kauft man sich Werkzeug guter Qualität und pflegt es regelmäßig und ordnungsgemäß, hat man viele Jahre oder gar Jahrzehnte Freude daran.

Pflege der Werkzeuge

Da die Pflanzen beim Schneiden säurehaltige Säfte freigeben, müssen Schnittwerkzeuge sehr gut gewartet werden, sonst rosten sie. Nach dem Schneiden sollten alle Klingen mit einem ölgetränktem Lappen abgerieben werden. Damit die Schnittwerkzeuge immer scharf bleiben, müssen die Klingen regelmäßig geschliffen werden.

Werden mehrere Gehölze nacheinander geschnitten, sollte die Klinge zwischendurch mit einem in Brennspiritus getränktem Tuch gereinigt werden, damit keine Krankheiten von Pflanze zu Pflanze übertragen werden.

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Baummesser/ Hippe

Für dieses Schnittwerkzeug benötigt man viel Fingerspitzengefühl. Es handelt sich um ein Messer mit dickem Griff und einer etwa 12 cm langen und 2 cm breiten, sichelförmigen Klinge. Mit der Hippe lässt sich sehr sorgfältig arbeiten, Schnittwunden können gereinigt und geglättet werden.

 

Kopulier- und Okuliermesser

Diese Schnittwerkzeuge benötigt man, wenn man selber veredeln möchte. Ein Kopuliermesser wird zum Pfropfen der Bäume im Frühjahr verwendet, ein Okuliermesser für die Veredelung im Sommer.

 

Gartenschere

Mit einer Gartenschere erreicht man glatte Schnittwunden, vorausgesetzt die Schere wurde gut gepflegt.
Eine Universalschere besitzt ein D-förmiges oberes und ein weiches, stumpfes Unterteil. Der Unterteil hält den Ast fest und das obere Teil schneidet ihn durch. Da der Schnitt nicht sauber wird, sollte die Schere nicht zum Ausschneiden verwenden
Eine kurze Baumschere  ist hingegen ideal zum Ausschneiden, da sie eine glatte und saubere Schnittfläche hinterlässt. Sie besteht aus einem konkaven unteren Schneideteil und einem geschwungenen konvexen Oberteil.

 

Astschere/ Baumschere

Für etwas dickere Äste mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm eignet sich eine Astschere. Die Grifflänge beträgt zwischen 60 und 80 cm und ermöglich wegen der Hebelwirkung ein Durchtrennen dicker Äste ohne großen Kraftaufwand. Sie ist besonders für den Schnitt größerer Sträucher geeignet.

 

 

 

 

Heckenschere

Dieses Schnittwerkzeug ist besonders für den Heckenschnitt geeignet, da sie sehr sauber und ohne Quetschungen schneidet. Diese vertragen die empfindlichen Heckenpflanzen nämlich nur sehr schlecht. Die Heckenschere besteht aus zwei langen, scharfen Messern mit Griffen.
Es gibt sie auch motorbetrieben. Dies erleichtert die Arbeit ungemein, vor allem wenn man sehr viele oder schnellwachsende Heckenpflanzen besitzt.

 

 

 

 

 

 

Säge

Für besonders dicke Äste, die sich vor allem an schwer zugänglichen Bereichen befinden, sollte eine Baumsäge verwendet werden. Sie besitzt einen langen Stiel und eine kleine Zahnteilung, damit sie nicht verkantet.
Etwas leichter zu handhaben ist der Fuchsschwanz, allerdings besitzt er keinen verlängerten Stiel. Die Klinge ist relativ schmal und leicht gebogen.
Für einen starken Rückschnitt mit sehr dicken Ästen sollte man besser eine motorbetriebene Kettensäge verwenden. Diese kann mit Strom oder Benzin betrieben werden. Mit Hilfe der Sägekette, die mit Sägezähnen bestückt ist, können dicke Äste und selbst Baumstämme durchgesägt werden. Mit einer Motorsäge sollte ausschließlich in Schutzkleidung, wie dickere Sicherheitshandschuhe und Schutzbrille, gearbeitet werden.