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Gehölzschnitt - Schnittbeispiele - Oleander, Pfeifenstrauch, Pflaume, Prachtspiere/ Brautspiere, Ranunkelstrauch, Rhododendron

Oleander

Im ersten Pflanzjahr wird zwischen November und März der Haupttrieb über der 3. Blattrosette abgeschnitten, um einen verzweigten Wuchs zu fördern.
Im darauffolgendem Jahr werden im März bei den oberen Zweigen alle Triebe oberhalb der 3. Blattrosette und bei den unteren Zweige oberhalb der 4. Rosette eingekürzt. Dies fördert die Blütenbildung.
Danach werden jährlich im Oktober welke Blüten entfernt und die Äste oberhalb einer neuen Verzweigung abgeschnitten.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Pfeifenstrauch

Um einen verzweigten Wuchs zu fördern, werden im Pflanzjahr zwischen November und März die Triebe um etwa ein Drittel gekürzt. Leider wird die erste Blüte dadurch ausfallen.
Ab dem 3. Jahr werden dann die Zweige, die Blüten getragen haben, oberhalb einer jungen Verzweigung abgeschnitten. Abgestorbenes und krankes Holz muss regelmäßig entfernt werden.
Ältere Triebe, die nur noch wenige Blüten hervorbringen, können an der Basis gekappt werden.

 

Pflaume

Beim Pflanzschnitt zwischen November und März werden lediglich die Spitzen um einige Zentimeter gekürzt.
In den Folgejahren muss nicht jährlich geschnitten werden, alle 4 bis 5 Jahre genügt. Bei Hoch- und Halbstämmen werden nach den Laubfall im November alle Wasserschosse, die im Kroneninneren senkrecht gewachsen sind, herausgeschnitten, ebenso kranke, tote und nach innen wachsende Triebe.
Bei einem Viertelstamm oder Buschbaum wartet man mit den Schnittmaßnahmen besser bis zum Spätwinter, wenn die Blütenknospen besser erkennbar sind.
Um eine regelmäßige Ernte zu erzielen, sollte man nach einem erntereichen Jahr die gemischten Triebe einkürzen, so dass maximal 7 Blütenknospen am Ast verbleiben. Nach einem Jahr mit schwacher Ernte bleiben die gemischten Zweige ungeschnitten und das Fruchtholz wird um etwa ein Drittel gekürzt.

 

Prachtspiere/ Brautspiere

Im Pflanzjahr wird der Strauch zwischen November und März um zwei Drittel zurückgeschnitten. Zwar geht dadurch die erste Blüte verloren, aber so kann sich der Strauch ausreichend verzweigen und erhält später eine ausgewogene, buschige Form.
In den Folgejahren werden nach der Blütezeit alle Triebe, die Blüten getragen haben, oberhalb einer möglichst tief gelegenen Verzweigung abgeschnitten. Die unteren kräftigen Äste werden um die Hälfte gekürzt. Krankes und totes Holz wird ebenfalls entfernt. Junge Triebe, die erst im Frühjahr gewachsen sind, bleiben erhalten.

 

 

 

 

 

Ranunkel

Ranunkelstrauch

Beim Pflanzen nur kräftige Triebe stehen lassen und schwache oder trockene Triebe entfernen. Bei Sträuchern mit nackten Wurzeln den gesamten Strauch auf 30 cm einkürzen. Dann wird er zwar in dem Jahr nicht blühen, aber schneller anwachsen.
Im ersten Sommer nach der Blütezeit die Zweige, die Blüten getragen haben, am Ansatz entfernen, um die Blütenbildung für das nächste Jahr zu fördern. Schwache Triebe werden direkt an der Basis gekappt.
In den darauffolgenden Jahren werden im späten Frühjahr nach der Blüte alle Zweige, die Blüten getragen haben, am Ansatz oder oberhalb einer jungen Verzweigung abgeschnitten. Die starken Triebe, die noch keine Blüten getragen haben, bleiben erhalten.

 

 

 

 

 

Rhododendron

Rhododendron

Der immergrüne Rhododendron sollte in den ersten Jahren nach der Pflanzung nicht geschnitten werden, sondern sich frei entwickeln können. Lediglich störende Zweige entfernen.
Um die Blütenbildung für das Folgejahr zu fördern, die verwelkten Blütenstände vorsichtig mit der Hand herausbrechen. Dies erfolgt je nach Blütezeit der jeweiligen Sorte zwischen Mai und Juli. Bei der Gelegenheit kann auch eventuell vorhandenes totes Holz entfernt werden.
Viele Rhododendren verkahlen mit der Zeit. Dann kann die Pflanze stark zurück geschnitten werden. Die Äste werden im beginnenden Frühjahr etwa 25 cm oberhalb des Bodens abgeschnitten. Schnittflächen von mehr als 3 cm müssen mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden.