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Gehölzschnitt - Schnittbeispiele - Himbeere, Japanischer Spindelstrauch, Johannisbeere, Kirschlorbeer, Lavendel

 

Himbeere

Bei einmal tragenden Himbeersorten werden nach der Ernte im Sommer die Ruten, die Früchte getragen haben,  dicht über dem Boden abgeschnitten. Die übrigen Triebe bleiben stehen. Dadurch wird der Neuaustrieb angeregt und die Pflanzenmitte bleibt luftig.
Zweimal tragende Himbeeren, die im Früh- und Spätsommer Früchte entwickeln, werden erst nach der zweiten Ernte im Spätsommer oder Frühherbst geschnitten. Sämtliche Ruten oder Triebabschnitte, die Beeren getragen haben, werden entfernt, ebenso krankes und totes Holz. Im Folgejahr wird eventuell vorhandenes altes, trockenes Holz nochmals im Juni entfernt, damit sich die jungen Triebe besser entwickeln können.
Da Himbeertriebe häufig von Krankheiten und Parasiten befallen sind, sollten sie nicht auf dem Kompost entsorgt werden. Besser ist es sie im Müll zu entsorgen oder zu verbrennen.
Himbeeren bilden unterirdische Ausläufer, die sich über große Entfernungen hinweg ausbreiten. Diese sollten umgehend entfernt werden.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Japanischer Spindelstrauch

Im Pflanzjahr werden zwischen November und März die Haupttriebe um die Hälfte gekürzt. Die Schnittstelle sollte oberhalb eines Knospenpaares liegen. Im darauf folgenden Jahr werden im Spätwinter alle neuen Triebe nochmals um die Hälfte gekürzt, so erhält der Strauch einen buschigen Wuchs. Schwache Triebe und totes Holz bodennah abschneiden.
In den Folgejahren schneidet man den Strauch im Februar oder März nur um wenige Zentimeter zurück. Es empfiehlt sich den Schnitt jährlich durchzuführen, damit der Strauch an der Basis nicht verkahlt. Die Schnittstelle sollte oberhalb einer neuen Verzweigung liegen. Ebenfalls entfernt werden sollten krankes und totes Holz sowie nach innen wachsende Triebe. Damit der Strauch im Innern mit ausreichend Licht und Sauerstoff versorgt werden kann.

 

Johannisbeere

Um den Neuaustrieb zu fördern werden im Spätwinter, vorzugsweise Februar, die älteren Äste an der Basis gekappt. Es sollten maximal 10 Äste am Strauch verbleiben. Totes Holz und nach innen wachsende Triebe werden mit entfernt.
Bei älteren Sträuchern werden häufig die Äste schwach und die Ernten mager. Hier kann ein Verjüngungsschnitt helfen. Die alten Äste im Februar an der Basis abschneiden und nur die jungen Triebe, die an der Basis austreiben, stehen lassen.

 

Kirschlorbeer

Der erste Schnitt des Kirschlorbeers erfolgt zwischen November und März beim Einpflanzen. Damit der Nauaustrieb angeregt wird, schneidet man den Strauch um etwa die Hälfte zurück. Im Folgejahr werden im März zu lange und störende Triebe entfernt. Junge aus der Basis wachsende Triebe werden wieder um die Hälfte gekürzt.
Danach muss kein jährlicher Schnitt erfolgen, alle 5 bis 6 Jahre genügt. Es sei denn, es handelt sich um eine Kirschlorbeerhecke. Sie sollte in den ersten Jahren einmal im März und dann wieder im Juni etwa um die Hälfte gekürzt werden. Jedes Jahr lässt man die Pflanzen etwa 5 - 10 cm höher werden, bis sie die gewünschte Höhe erreicht haben. In dieser Zeit sollten die Heckenpflanzen auch an den Seiten gekürzt werden, damit sie dichter wachsen. Hat die Hecke ihre endgültige Höhe erreicht, wird sie weiterhin zweimal jährlich geschnitten, nun jedoch im Mai und August / September.

 

 

 

 

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Lavendel

Lavendelsträucher müssen von Anfang an buschig gehalten werden, denn aus dem alten Holz wachsen keine neuen Triebe.
Die abgestorbenen Blütenstände schützen die Pflanze im Winter vor Frost, deshalb sollte der Rückschnitt erst im Frühjahr erfolgen, sobald der Austrieb beginnt. Im ersten Frühjahr wird der Strauch stark eingekürzt. In den Folgejahren kann man die Pflanze um etwa ein Drittel kürzen. Immer darauf achten, dass nicht bis ins alte Holz zurückgeschnitten wird.
Erfolgt kein jährlicher Rückschnitt verkahlt der Lavendel häufig an der Basis. Eine Verjüngung durch einen Rückschnitt ins alte Holz ist nicht mehr möglich.