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Gehölzschnitt - Schnittbeispiele F - H, Feuerdorn, Flieder, Forsythie, Haselnuss, Hibiskus

Feuerdorn

Im Pflanzjahr werden zwischen November und März alle Triebe etwa um die Hälfte gekürzt. Im darauffolgendem Jahr  im März die kräftigsten Äste leicht einkürzen und die Hälfte der jungen Zweige entfernen. Schwache Triebe an der Basis abschneiden.
In den Folgejahren werden lediglich kranke, tote, störende oder nach innen wachsende Triebe entfernt, damit der Strauch ausreichend mit Licht und Luft versorgt wird. Diese Schnittmaßnahmen sollten vorzugsweise im März erfolgen.
Es sei denn es handelt sich um eine Feuerdornhecke. Dann sollte sie zweimal jährlich geschnitten werden, im Juni und im August/ September. Hierbei werden vor allem überstehende Triebe entfernt, damit die Hecke ihre Form behält

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Flieder

Im Pflanzjahr werden in der Vegetationspause, zwischen November und März, alle Triebe des Flieders um die Hälfte gekürzt.
In den Folgejahren jährlich nach der Blüte die verwelkten Blütenstände entfernen. Die ideale Schnittstelle liegt oberhalb einer nach außen gerichteten Knospe. So bleibt die Mitte luftig und der Strauch wirkt nach außen hin buschiger.
Krankes und totes Holz sowie störende, nach innen wachsende und sich kreuzende Triebe werden möglichst nah am Ansatz entfernt. Eventuelle Wurzelschösslinge nah der Basis abschneiden oder herausreißen.

 

Forsythie

Beim Einpflanzen sollten während der Vegetationspause die Haupttriebe um zwei Drittel zurückgeschnitten werden. Die Schnittstelle sollte oberhalb eines Knospenpaares liegen. Der Schnitt regt einen verzweigten Wuchs an und fördert einen buschigen Wuchs, geht jedoch leider zu Lasten der ersten Blüte im folgenden Jahr.
Nach der Blütezeit wird die Forsythie jährlich etwa um die Hälfte zurückgeschnitten. Tote, alte und nach innen wachsende Triebe werden bodennah entfernt.

 

Haselnuss

Haselnussträucher sollten alle 4 bis 5 Jahre im Februar oder März geschnitten werden. Alte Triebe, die keine Früchte mehr tragen, werden bodennah abgeschnitten. Es genügt wenn etwa 10  Äste am Strauch verbleiben. Krankes, totes und nach innen wachsendes Holz sowie schwache Triebe sollten ebenfalls entfernt werden.
Große Wunden sollte man besser mit Wundverschlussmittel behandeln, damit der Strauch nicht von Schädlingen oder Krankheiten befallen wird.

 

 

 

 

Hibiskus

Nach dem Einpflanzen wird zwischen November und März der Hibiskus oberhalb der dritten Knospe abgeschnitten, so dass sich im Anschluss drei Triebe entwickeln. Im Folgejahr werden alle drei Trieben oberhalb der zweiten Knospe gekürzt.
In den Folgejahren erfolgen die Schnittmaßnahmen ebenfalls im Spätwinter, Ende Februar. Die Äste werden oberhalb der zweiten oder dritten Knospe abgeschnitten. Krankes und totes Holz sowie nach innen wachsende Zweigen ebenfalls entfernen. Die oberste Knospe sollte stets nach außen zeigen, damit der Strauch einen buschigen Wuchs erhält und das Innere luftig bleibt.