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Gehölzschnitt - Schnittbeispiele A - B - Apfelbaum, Aprikose, Birne, Blauregen, Buchs

Apfelbaum

Da ein Apfelbaum ein geordnetes Astgerüst entwickeln soll, ist der richtige Erziehungsschnitt in den ersten Jahren wichtig. Beim Einpflanzen können die einjährigen Hauptäste um etwa 30 cm gekürzt werden. Die letzte Knospe sollte nach außen zeigen.
Wurde der Apfelbaum in den ersten Jahren gut erzogen, ist der Instandhaltungsschnitt in den kommenden Jahren recht einfach. Die Baumkrone sollte regelmäßig ausgelichtet werden, damit das Innere auch weiterhin ausreichend mit Licht und Luft versorgt wird und nicht verkahlt. Kräftige, gesunde und gleichmäßig wachsende Triebe bleiben erhalten. Der Schnitt sollte im Spätwinter erfolgen.
Ab dem 5. Jahr nach der Pflanzung empfiehlt es sich die Baumkrone etwa um ein Drittel zurückzuschneiden. Dadurch entwickeln sich die Äpfel nahe der Kronenmitte und werden größer. 
Ergänzend zum klassischen Winterschnitt kann noch ein Sommerschnitt vorgenommen werden. Durch die Entknospung und Entspitzung können sich größere Früchte bilden und der Ertrag reicher ausfallen. Diese Schnittmaßnahmen sind zwischen Mai und Juli empfehlenswert.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Aprikose

Der Pflanzschnitt erfolgt in der Vegetationsruhe zwischen November und März. Die gesamte Baumkrone wird um etwa 30 cm eingekürzt.
In den Folgejahren benötigt der Baum keinen jährlichen Schnitt, alle 3 bis 4 Jahre genügt. Der ideale Schnittzeitraum liegt im Oktober bzw. November. Die äußeren Verzweigungen werden um etwa 10 cm gekürzt. So bildet der Baum seine Früchte näher an der Kronenmitte. Krankes und totes Holz sowie nach innen wachsende Zweige sollten entfernt werden, damit die Krone im Innern locker bleibt und gut mit Luft und Licht versorgt werden kann.

 

Birne

Zwischen November und März nach der Pflanzung werden der Haupttrieb sowie die Leitäste um etwa 25 cm gekürzt. In den darauf folgenden Jahren muss der Baum nicht jährlich geschnitten werden, alle 4 bis 5 Jahre genügt. Damit die Früchte groß und möglichst nah an der Kronenmitte gebildet werden, schneidet man die Krone im Spätwinter etwa um ein Viertel zurück. Kranke, tote, nach innen wachsende und falsch platzierte Triebe sowie senkrecht nach oben wachsende Wasserschosse werden entfernt. Zusätzlich kann ein leichter Rückschnitt im Sommer, zwischen Mai und Juli erfolgen, wodurch der Birnbaum gewöhnlich größere Früchte hervorbringt.

Blauregen

Der Blauregen ist ein Kletterstrauch und benötig ein stabiles Rankgerüst.
Im März werden die Vorjahrestriebe etwa um die Hälfte gekürzt. An jedem Trieben sollten sich 4 bis 5 Knospen befinden. Totes Holz und schwache Triebe entfernen. An Stellen, an denen der Blauregen zu dicht wächst, wird etwas ausgelichtet. Ist der Blauregen vollständig entwickelt, muss er nicht mehr jährlich zurückgeschnitten werden, sondern nur noch wenn die Blütenpracht nachlässt.

 

 

 

 

Buchs

Im Pflanzjahr kürzt man zwischen November und März alle Äste etwa um die Hälfte, um einen verzweigten Wuchs anzuregen. Im darauf folgenden Spätwinter werden erneut alle Triebe um die Hälfte gekürzt. In den Folgejahren entfernt man im Februar bzw. März lediglich zu lange und die Form des Buchses störenden Zweige sowie totes und krankes Holz.
Bei einer Buchsbaumhecke werden im Pflanzjahr die Sträucher etwa 25 cm oberhalb des Bodens abgeschnitten und im darauf folgenden Sommer auf etwa 50 cm Höhe gekürzt. Damit die Hecke einen dichten Wuchs erhält, sollten auch die Seitentriebe eingekürzt werden.
In den darauf folgenden Jahren wird die Hecke zweimal im Jahr geschnitten, im Frühsommer und nochmals im Spätsommer. Jedes Jahr sollte die Hecke maximal zwischen 5 und 10 cm an Höhe gewinnen, bis die die gewünschte Höhe erreicht hat.