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Das Schmuckkörbchen - Sommerblumen im Garten

Das Schmuckkörbchen oder Kosmee ist eine meist einjährige Sommerblume und gehört zur Familie der Korbblütler. Die krautige Pflanze kann zwischen 50 cm und 1,1 m, vereinzelt auch bis zu 2 m hoch werden. Sie hat einen aufrechten und breitbuschigen Wuchs.

Vor allem an sonnigen Plätzen blüht das Schmuckkörbchen den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein überreich. Die Blütezeit reicht gewöhnlich von Juni bis Oktober, bei milder Witterung sogar bis in den Dezember. Sie zählt somit zu den sogenannten Dauerblühern. Die meist achtzähligen Blüten sind körbchen- oder schalenförmig und erreichen einen Durchmesser von bis zu 7 cm. Die Blüten können weiß, rosa, rot, purpurn oder violett sein. Sie besitzen jedoch alle eine gelbe Mitte. Nach der Blüte entwickeln sich Schließfrüchte, die jeweils einen Samen enthalten.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Sommerblume besitzt feines, dekoratives Laub. Die Blätter sind hellgrün und doppelt gefiedert. Die dünnen, verzweigten Stängel sind oft leicht behaart.

Nach den ersten starken Frösten stirbt die Pflanze gewöhnlich ab.

Das Schmuckkörbchen fügt sich sehr schön in Sommerblumenbeete oder Staudenrabatten ein. Es passt besonders gut in Bauerngärten. In Gruppen gepflanzt wirken die Blumen noch dekorativer als einzeln stehend. Schmuckkörbchen sind außerdem als Schnittblume für die Vase verwendbar.

Pflanzung

Das Schmuckkörbchen bevorzugt ein sonniges und warmes Plätzchen im Garten. Aber auch Halbschatten wird vertragen, allerdings blüht die Blume dann nicht ganz so üppig. Der Standort sollte wegen der recht dünnen Stängel windgeschützt liegen.

Ein lockerer, frischer und nährstoffreicher Boden wird empfohlen.

Vermehren lässt sich das Schmuckkörbchen über Samen. Die Aussaat kann ab März unter Glas erfolgen. Nach den Eisheiligen, Mitte Mai, können die Jungpflanzen ausgepflanzt werden. Hierbei etwa die Hälfte der Wuchsbreite als Pflanzabstand lassen. Es kann ab Mai auch direkt ins Freiland gesät werden. Allerdings blühen die Blumen dann etwas später. 

 

 

 

Pflege

Vor allem am Anfang benötigt die Blume eine regelmäßige Wasserversorgung, vor allem an sonnigen Standorten. Ist die Pflanze erstmal gut angewachsen, kommt sie auch mit vorübergehender Trockenheit recht gut zurecht. Eine Mulchschicht hilft die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

Um das Wachstum zu fördern kann eine Düngergabe im Mai erfolgen.

Hochwüchsige Arten benötigen unter Umständen eine Stütze, damit die dünnen Stängel nicht bei Wind und Regen umknicken.

Verwelktes und Verblühtes regelmäßig entfernen, um die Blütenneubildung anzuregen.

Nachdem die Pflanze im Herbst nach den ersten Frösten abgestorben ist, kann sie aus dem Boden genommen und auf dem Kompost entsorgt werden.