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Die Schleifenblume - Stauden für den Garten

Die krautige, teilweise auch verholzende Pflanze gehört zu den Kreuzblütengewächsen. Es gibt einjährige Sorten, die nach der ersten Vegetationsperiode absterben. Die meisten sind jedoch mehrjährig und immergrün.

Zwischen 10 und 40 cm hoch werden die schnellwüchsigen Stauden. Sie haben einen kompakten, buschigen Wuchs und bilden flach wachsende Polster.

Die zahlreichen bis zu 5 cm großen Blüten erscheinen vom späten Frühjahr bis zur Mitte des Sommers. Sie leuchten schneeweiß und bilden einen wunderschönen Kontrast zum dunklen Laub. Die Blüten sind meist vierblättrig und sternenförmig angeordnet. Mit ihrem angenehmen Duft locken sie zahlreiche Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge, an.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die meist fleischigen Laubblätter haben eine dunkelgrüne Farbe. Sie bleiben im Winter grün und sind dadurch auch in der kalten Jahreszeit eine Zierde für den Garten. 

Die immergrünen Büsche mit den weißen Blüten sind vielseitig einsetzbar. Sie sind typische Steingartengewächse und äußerst dekorativ für Bauern- oder Naturgärten. Sie fügt sich in Staudenrabatten gut ein, eignet sich als Bodendecker oder für Beeteinfassungen. Die Schleifenblume fühlt sich in Mauerfugen wohl und kann an Trockenmauern gepflanzt werden. Selbst als Kübelpflanze lässt sie sich kultivieren.

Pflanzung

Die Schleifenblume benötigt für eine üppige Blüte einen vollsonnigen Standort.

An den Boden stellt die Pflanze keine großen Ansprüche. Lediglich wasserdurchlässig, ohne Staunässe sollte er sein und nicht zu sauer. Schleifenblumen gedeihen selbst auf nährstoffarmen Böden sehr gut.

Die beste Pflanzzeit ist das späte Frühjahr bzw. der Frühsommer. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Wuchsbreite und sollte zwischen 25 und 50 cm liegen.

Vermehren lässt sich die Schleifenblume durch Stecklinge. Sie können im Sommer von blütenlosen Trieben geschnitten und im Frühbeet bewurzelt werden. Im nächsten Frühjahr kommen sie dann an ihren endgültigen Standort.

Auch die Vermehrung durch Samen ist möglich. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr direkt ins Freiland oder bereits zum Winterende hin unter Glas.

 

 

 

Pflege

Die Staude ist sehr pflegeleicht. Bei Trockenheit sollte sie ab und zu gegossen werden. Jedoch erst, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, denn auf Staunässe reagiert sie empfindlich.

Eine regelmäßige Düngung ist nicht erforderlich. Allenfalls etwas Kompost auf den Boden um die Pflanze herum verteilen.  Mehr Nährstoffe sind weder notwendig noch erwünscht.

Damit die Pflanze nicht vergreist und blühfaul wird, sollte sie regelmäßig durch einen Rückschnitt verjüngt werden. Nach der Blüte um die Hälfte, mindestens jedoch ein Drittel, zurückgeschnitten.

Die Pflanze benötigt keinen Winterschutz, denn sie ist frosthart und trotzt selbst starken Frösten.

Die Blätter der Schleifenblume werden nicht selten von Erdflöhen befallen.