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Das Schleierkraut - Sommerblumen im Garten

Das Schleierkraut gehört zur Familie der Nelkengewächse. Es gibt einjährige und mehrjährige Sorten.

Die Pflanze hat einen buschigen Wuchs und feine Blätter und Blüten. Einige Sorten können bis zu 1,2 m hoch und genauso breit werden. Es gibt aber auch niedrigwüchsiges Schleierkraut, das Blütenteppiche bildet.

Die unzähligen kleinen Blüten schmücken die Pflanze ab Mai. Die Blüten können gefüllt oder ungefüllt,  weiß oder rosa sein. Sie verströmen einen leichten Blütenduft.

Die Laubblätter sind graugrün bis blaugrün und lanzettlich. Die Stängel sind stark verzweigt und sorgen für einen buschigen Wuchs.

Die langen Wurzeln sind fleischig und kräftig.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Schleierkraut fügt sich sehr schön in Sommerblumenbeete oder Staudenrabatten ein. Niedrigwüchsiges Teppich-Schleierkraut eignet sich als Bodendecker und Steingartengewächs. Aber auch an Trockenmauern lassen sie sich gut platzieren. Selbst in Balkonkästen oder Pflanzkübeln können sie kultiviert werden. Schleierkraut ist ein begehrter Rosenbegleiter und lässt sich außerdem schön kombinieren mit Pflanzen, die kräftige Blüten oder dunkles Laub besitzen.

Schleierkraut ist beliebt für Blumensträuße, Brautsträuße und Gestecke. Auch zum Trocknen ist es bestens geeignet.

Pflanzung

Schleierkraut benötigt einen warmen und sonnigen Standort. Der Boden sollte locker, durchlässig und möglichst kalkhaltig sein. Schleierkraut bevorzugt eher trockene als zu feuchte Böden. Bei anhaltender Feuchtigkeit oder Staunässe neigt die Pflanze zu Fäulnis.

Die Vermehrung erfolgt durch Samen oder bei mehrjährigen Stauden auch durch Wurzelstecklinge oder Teilung im Frühjahr.

Die Aussaat erfolgt im Frühjahr direkt ins Freiland. Etwa samendick mit Erde bedecken und feucht halten. Stehen die Pflanzen zu eng beieinander, müssen sie vereinzelt werden.

 

 

 

Pflege

Schleierkraut ist vor allem als einjährige Sommerblume eine sehr pflegeleichte Pflanze. Sie hat keinen besonders hohen Wasserbedarf. Bei anhaltender Trockenheit kann mäßig gegossen werden.

Die hochwüchsigen Sorten benötigen unter Umständen eine Stütze. Die Stängel sollten rechtzeitig vor der Blüte angebunden werden, bevor Wind oder Regen sie umknicken.

Verblühtes regelmäßig entfernen, damit die Pflanze blühfreudig bleibt.

Mehrjährige Stauden sind winterhart, können jedoch mit Reisig oder Rindenmulch vor starken Frösten geschützt werden.

Zu viel Feuchtigkeit kann zu Stängel- und Wurzelfäule führen. Schnecken halten sich von diesem Kraut eher fern.