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Gartengestaltung - Spielgeräte im Garten

Sandkasten

Der Sandkasten ist für die meisten Kinder eines der liebsten Spielgeräte. Alle Kinder spielen gern mit Sand und Matsch. Vom Krabbelalter bis ins Grundschulalter ist der Sandkasten bei den meisten Kindern begehrt. So dass es sich durchaus rechnet, sich einen aus witterungsbeständigem und lang haltbarem Material anzuschaffen.

Den Sandkasten plant man am besten an einer nicht zu windigen Stelle im Garten. Sie sollte warm sein, im Sommer jedoch beschattet. Befindet sich in der Nähe kein geeigneter Schattenspender, kann man sich auch mit einem Sonnensegel als Beschattung behelfen.

Der Sandkasten sollte mindestens 1 x 1 m groß sein. Nutzen den Sandkasten regelmäßig zwei und mehr Kinder, sollte er besser noch größer werden.

 

 

 

 

Kaufen

Achten Sie beim Kauf des Sandkastens auf Stabilität und Langlebigkeit. Damit er nicht so schnell durch das Toben der Kinder oder durch die Witterung kaputt geht, sollte die Konstruktion möglichst stabil sein und das Material witterungsbeständig.

Sandkästen aus Holz sollten splitterfrei und kinderfreundlich imprägniert sein. Sie bedürfen von Zeit zu Zeit der Pflege. Regelmäßiges Säubern und ab und zu ein neuer Anstrich sind unerlässlich, wenn man länger seine Freude daran haben möchte.

Sandkästen aus Kunststoff sind in der Regel witterungsbeständiger und leichter zu reinigen. Es gibt sie in knallig bunten Farben, welche sich leider häufig nicht ganz so gut ins Gartenbild einfügen. Aber das ist in erster Linie Geschmackssache. Achten Sie auf Qualität. Minderwertiges Material kann schnell brüchig werden und die Farben verblassen bereits nach kurzer Zeit.

Für Kleinkinder kann für den Anfang auch eine Plastikmuschel genügen. Sie ist auseinander klappbar und wird wahlweise mit Sand oder Wasser gefüllt. Da sie recht klein ist, findet sie sogar auf einem Balkon oder einer Terrasse Platz. Nach dem Spielen den Deckel einfach wieder auf das Unterteil klappen und der Sand bleibt sauber. Der Nachteil: einmal nass gewordener Sand braucht lange zum Trocknen, da die Muschel keinen Wasserablauf im Boden besitzen. Darüber hinaus kann es zu Schwitzwasserbildung bei geschlossenem Deckel kommen, was die Keim- und Bakterienbildung begünstigt.

 

 

 

Selber bauen

Ein Sandkasten lässt sich mit einfachen Mitteln relativ unkompliziert selber bauen.

Als erstes muss man ein ausreichend großes Loch graben. Etwa 15 bis 20 cm tief. Bei schweren Böden empfiehlt sich eine Drainschicht aus Kies, damit das Wasser besser abfließt. Darüber kommt eine atmungsaktive, wasserdurchlässige Folie, damit sich der Sandkastensand nicht mit der Erde aus dem Erdreich vermischt und kein Unkraut durchwachsen kann. Man kann auch Gehwegplatten verlegen und zwischen den Platten ausreichend Fugen als Wasserabzug lassen.

Vier Eckpfosten werden so tief in den Boden geschlagen, dass sie 20 bis 25 cm herausragen. Viel höher sollte die Abtrennung nicht sein, damit auch kleine Kinder problemlos ein- und aussteigen können. Vier weitere Pfosten werden jeweils in der Mitte der Seitenlinien eingeschlagen. An die Pfosten werden eine paar Bretter als Seitenwände angeschraubt. An diese Wände wird die verlegte Folie getackert.

Die zweite Variante wäre ein Sandkasten, der aus einer Innen- und einer Außenkonstruktion besteht. Die Bretter können mit Nägeln oder Winkeln miteinander verbunden werden. An die Innenseite der Innenkonstruktion wird die Folie getackert und das Ganze in das gegrabene Loch gestellt. Auf die gleiche Weise wird nun das äußere Viereck gebaut, dieses ist lediglich etwa 10 bis 20 cm länger und breiter. Innen- und Außenkonstruktion müssen gleich weit aus dem Boden herausragen, denn dort drauf werden die 10 bis 20 cm breiten Sitzbretter montiert. Sie verschließen exakt den leeren Raum zwischen innerem und äußerem Rahmen.

 

 

 

 

Sand

Nun muss man nur noch den Sand einfüllen. Achten Sie bei Kauf darauf, dass der Sand gute Klebeeigenschaften besitzt, damit die Sandförmchenfiguren nicht in sich zusammen fallen. Leider ist manchmal der im Handel als Spielsand ausgewiesene Sand von seiner Struktur her zu fein. Dann besteht die Möglichkeit ihn mit gröberem Sand aus dem Baumarkt zu mischen.

Täuschen Sie sich nicht was die Menge angeht. Bei einem Sandkasten mit 25 cm Tiefe wird man pro Quadratmeter zwischen 200 und 250 Liter Spielsand benötigen. 

Zum Spielen werden natürlich noch Schippe, Eimer und Förmchen benötigt. Auch ausgediente Küchenutensilien, wie Töpfe und Kellen, oder leere Joghurtbecher eignen sich zum Befüllen und Spielen.

Abdeckung

Wer selber eine Katze besitzt oder wessen Garten regelmäßig von fremden Katzen heimgesucht wird, sollte seinen Sandkasten mit einer Abdeckung versehen, damit er nicht als Katzenklo missbraucht wird. Zusätzlich wird die Verunreinigung des Sandes durch Laub, Äste oder ähnliches dadurch vermieden.

Witterungsbeständige Abdecknetze werden mit anschraubbaren Haken an den Sandkastenwänden befestigt. Der große Vorteil, der Sand  wird gut belüftet und trocknet schnell.

Auch stabile Abdeckplanen für den Sandkasten sind heutzutage atmungsaktiv und vermeiden so die Keim- und Schimmelbildung.

Man kann auch eine Abdeckung aus Holz bauen, die jedoch ebenfalls ausreichend Lücken für den Luftaustausch bieten sollte. Sie hat den Nachteil, dass sie in der Regel auf Grund der Größe nicht so handlich ist.

Es gibt Sandkästen, die bereits eine mit Stoff bespannte Abdeckung besitzen, welche bei Benutzung einfach nach oben geschoben wird und so gleichzeitig als Dach und Sonnenschutz dient.