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Der Sanddorn - Sträucher und Hecken im Garten

Der Sanddorn gehört zu den Ölweidengewächsen. Er wird  bis zu 3 m hoch, manche Sorten sogar bis zu 6 m. Jedoch benötigt er einige Jahre, bis er diese Größe erreicht, denn er wächst nur durchschnittlich 20 bis 40 cm pro Jahr.

Sanddorn ist besonders für Küstengegenden geeignet, da ihm auch eine starke Briese nichts anhaben kann. Das tief- und weitreichende Wurzelwerk sorgt selbst auf flachgründigen Sand- und Kiesböden für ausreichend Verankerung.

Die Blüten erscheinen im Frühjahr noch vor dem Blattaustrieb. Sie sind klein, gelb und unscheinbar. Sie entwickeln sich an den vorjährigen Trieben.

Besonders beliebt ist der Feuerdorn wegen seiner leuchtend orangen, gelben oder roten Beeren, die jedoch nur an den weiblichen Sträuchern wachsen. Sie erscheinen ab August und bleiben bis in den tiefen Winter hinein an den Sträuchern hängen.  Die Beeren sind streng genommen eigentlich Steinfrüchte und besitzen reichlich ätherische Öle. Sie sind eine Zierde und ein Farbtupfer in dem sonst zu dieser Zeit oft eintönigen Garten. Darüber hinaus sind die Beeren im Winter eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Der sommergrüne Strauch besitzt schmale, graugrüne Blätter, die an der Unterseite etwas heller sind und einen filzigen Blattüberzug besitzen. Die langen, rotbraunen Triebe sind teilweise mit Dornen besetzt.

Dieser Strauch hat eine ganz wichtige Besonderheit. Er ist zweihäusig. Das bedeutet es gibt männliche und weibliche Pflanzen und man benötigt beide, um Früchte zu erhalten.

Der Sanddorn ist in der freie Natur oft in Küstengegenden, lichten Kiefernwäldern oder an den Ufern von Gebirgsbächen zu finden. Er wird gern für die Bepflanzung naturnaher Parkanlagen verwendet und eignet sich als Heckenbepflanzung.

Die Beeren des Sanddorns sind genießbar und wegen ihres hohen Gehaltes an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sehr gesund. Vor allem der Vitamin C-Gehalt liegt um ein Vielfaches höher als beispielsweise bei der Zitrone. Sanddorn kann frisch verzehrt oder zu Marmelade, Saft oder Likör verarbeitet werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Hautpflegeprodukte, die aus Sanddorn hergestellt werden. 

 

Pflanzung

Der Strauch ist sehr genügsam, was die Boden- und Standortverhältnisse angeht. Er wächst eigentlich auf jedem Bodentyp. Besonders geeignet ist sandiger, gut durchlässiger Boden, aber selbst auf salzhaltigen Böden gedeiht er.

Der Sanddorn bevorzugt ein sonniges Plätzchen. Im Halbschatten und Schatten fallen Blütenflor und Beerenernte entsprechend geringer aus. Der Standort darf ruhig luftig sein, selbst voller Wind macht dem Sanddorn nichts aus. Durch sein gut ausgebildetes Wurzelwerk hat er guten Halt.

Beste Pflanzzeit für den Sanddorn ist das Frühjahr. Bei freiwachsenden Sträuchern sollte ein Pflanzabstand von etwa 2 m eingehalten werden. Hat man nur wenig Platz im Garten, kann man den weiblichen und männlichen Strauch auch dicht beieinander pflanzen, so dass sie wie ein großer Strauch wirken.

Das erste Mal blühen wird der Sanddorn dann nach 2 bis 3 Jahren.

 

 

 

Wegen seines umfangreichen Wurzelsystems neigt der Strauch dazu, andere Pflanzen in seiner Umgebung zu verdrängen. Man sollte vor allem in kleineren Gärten bereits bei der Pflanzung an eine Rhizomsperre denken und genügend Platz für den Strauch einplanen.

Da die Pflanze von Natur aus zur Bildung unterirdischer Ausläufer neigt, lässt sie sich hierüber am leichtesten vermehren. Außerdem können halbverholzte Stecklinge im Sommer geschnitten und bewurzelt werden. Bei der Vermehrung durch Aussaat dauert es in der Regel sehr lange, bis der Strauch das erste Mal blüht. 

 

 

 

Pflege

Wegen seines weitreichenden Wurzelsystems benötigt ein ordentlich angewachsener Strauch keine zusätzliche Bewässerung. Auch anhaltende Trockenheit kann ihm nichts anhaben, denn mit seinen bis zu 3 m tiefen Wurzeln kann er sich auch aus den entlegensten Erdschichten Wasser holen. Darüber hinaus reduzieren die Schildhaare auf den Blattunterseiten die Verdunstung. Lediglich Neupflanzungen sollten bei Trockenheit regelmäßig bewässert werden, damit die gut anwachsen.

Die sich stark ausbreitenden Wurzelausläufer können, wenn sie zu viel Platz in Anspruch nehmen, abgestochen oder abgeschnitten werden.

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist eigentlich nicht erforderlich. Im Gegenteil, da der Sanddorn am vorjährigen Trieb blüht, kann ein zu starker Rückschnitt dazu führen, dass weder Blüten noch Beeren gebildet werden. Gelegentliches Auslichten genügt völlig.