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Aussaat - Vermehrung durch Samen

In der Natur vermehrt sich ein Großteil der Blütenpflanzen durch Aussaat. Bei den meisten Pflanzen enthalten die Blüten sowohl männliche als auch weibliche Teile. Somit sind sie in der Lage, sich selbst zu bestäuben. Die reife Blüte wird also durch den eigenen Pollen bestäubt. Aber auch Fremdbestäubung durch Insekten, Vögel oder den Wind ist möglich. Dann wird der Pollen einer anderen Blüte jedoch einer Pflanze derselben Art auf die Narbe der Blüte übertragen.

Verschmelzen die männlichen und weiblichen Kerne, tritt die Befruchtung ein. Es entsteht ein Keimling, aus dem sich später eine eigene Pflanze entwickeln kann.

 


 

 

Ernte des Saatgutes

Sobald der Samen der Blütenpflanzen reif ist, sollte er geerntet werden. Bis zur Aussaat sollte der Samen an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden. Der Verlust der Keimfähigkeit ist stark von der Pflanzensorte abhängig. Manche Samen kann man lange Zeit aufbewahren, andere sollten innerhalb kürzester Zeit ausgesät werden, weil sie sonst nicht mehr in der Lage sind zu keimen.

 

Keimfähigkeit

Wenn man sich nicht sicher ist, kann man eine Keimprobe machen. Ein paar Samen, etwa 10 – 20 genügen, auf ein feuchtes Küchentuch oder feuchte Watte säen. Die gesamte Keimzeit über schön feucht halten und abwarten, ob mehr als die Hälfte der Samen aufgehen. Ist dies nicht der Fall, sollte man die Samen in einer höheren Dichte aussäen und später dann lieber vereinzeln, falls doch mehr Samen aufgehen, als vermutet. Gehen bei der Keimprobe nur sehr wenige Samen auf, ist es besser sich neues Saatgut zu besorgen.

 

 

 

Manche Samen sind in der Lage, den Keimzeitpunkt zu steuern. Sie keimen beispielweise nicht im späten Herbst, wenn die natürlichen Bedingungen zum Keimen ungünstig sind. Sie befinden sich dann in einer sogenannten Keimruhe, bis die Bedingungen günstiger werden.

Es gibt jedoch Möglichkeiten, diesen natürlichen Ruhezustand zu unterbrechen, um die Keimung zu beschleunigen. Durch Schalenritzung werden harte Samenschalen wasserdurchlässig gemacht. Bei kleinen Samen genügt etwas Schmirgelpapier. Bei größeren kann man ein sauberes, scharfes Messen zum Ritzen verwenden. Bei den Samen vieler Gehölzarten wird die Keimung durch Warm – und Kaltstratifikation beschleunigt.

 


 

 

Aussaat

Samen benötigen zum Keimen Wasser, Sauerstoff und Wärme, manche Sorten auch Licht.

Man kann direkt ins Freiland säen oder man zieht die Pflänzchen mittels Vorkultur heran, pikiert sie und setzt sie dann erst ins Freiland.

 

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   - Arten der Veredelung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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