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Die Rotbuche - Sträucher und Hecken im Garten

Die Rotbuche ist ein zur Gattung der Buchen gehörender, einheimischer Laubbaum. Sie kann freistehend bis zu 30 m hoch und der Stamm bis zu 2 m Durchmesser dick werden. Er besitzt eine weit ausladende Krone.

Der Baum ist robust und äußerst langlebig. Bis zu 300 Jahre alt können diese Bäume werden.

Gerade in den ersten 5 Jahrzehnten wächst der Baum sehr schnell, etwa 50 bis 70 cm pro Jahr. Im späteren Alter lässt diese Schnellwüchsigkeit jedoch nach.

In mitteleuropäischen Wäldern ist die Rotbuche sehr häufig anzutreffen und somit einer der wichtigsten Laubbäume. Die wunderschöne Herbstfärbung macht diesen Baum so attraktiv.

Erst wenn die Rotbuche ein Alter von 30 Jahre erreicht hat, beginnt sie zu blühen. Die männlichen und weiblichen Knospen sind schmal, braun und stehen in dichten Blütenständen beieinander. Während die weiblichen Blüten aufrecht stehen, hängen die männlichen  herab. Die Blüten erscheinen zur gleichen Zeit wie die neuen Blätter, im Frühjahr.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Aus den Blüten entwickeln sich dreieckige Nüsse, die Bucheckern. Sie sitzen jeweils zu zweit in den holzigen Fruchtbechern. Sobald sie reif sind im Herbst, fallen sie vom Baum herab. Bei Nagetieren und Vögeln sind sie äußerst beliebt. Für den Menschen sind sie im rohen Zustand leicht giftig. Durch Rösten können die enthaltenen Giftstoffe jedoch unschädlich gemacht werden. Denn die Bucheckern sind durchaus nahrhaft. Sie enthalten wertvolle Nährstoffe und Fette.

Das Laub der Rotbuche treibt erst recht spät im Frühjahr aus. Die Blätter erscheinen im Frühjahr in einem frischen Hellgrün bis Grün, im Sommer sind sie auf der Oberseite dunkelgrün glänzend und auf der Unterseite etwas heller. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelb, orange, rot oder rotbraun. Der Baum ist zwar ein laubabwerfender Baum behält das alte, verfärbte Laub jedoch oftmals den ganzen Winter hindurch.

Der Stamm hat eine glatte, hellgraue Rinde. Das frische Holz hat einen leicht rötlichen Schimmer, daher auch der Name Rotbuche.

Wegen ihrer attraktiven Herbstfärbung wird die Rotbuche gern in öffentliche Parkanlagen gepflanzt. In privaten Gärten wird sie nur selten als einzeln stehender, großer Baum gepflanzt, sondern eher als Hecke. Sie bietet guten Sicht- und Windschutz. Bei Vögeln sind nicht nur die Bucheckern beliebt. Sie lassen sich in den dichten Rotbuchenhecken auch gern zum Brüten nieder.

 

Pflanzung

Die Rotbuche bevorzugt nährstoffreiche, lockere Sand- und Lehmböden ohne Staunässe. Vor allem in den jungen Jahren gedeiht sie auch im hellen Schatten, benötigt jedoch mit zunehmendem Alter mehr Licht.

Die jungen Pflanzen sollten bei frostfreien Böden während der Vegetationsruhe, zwischen Herbst und zeitigem Frühjahr, gepflanzt werden. Um den Seitenaustrieb und somit einen kompakteren Wuchs, gerade für Heckenpflanzen zu fördern, kann man die Rotbuche nach der Pflanzung oben etwas zurückschneiden. Ganz wichtig ist eine ausreichende Bewässerung im Pflanzjahr, vor allem im ersten Sommer, denn der Baum benötigt viel Feuchtigkeit, um richtig anzuwachsen.

Rotbuchen können durch Samen vermehrt werden. Sie sind Dunkelkeimer und keimen ohne Einwirkung von Sonnenlicht, beispielsweise unter einer dichten Schicht Laub.

 

 

 

Pflege

Beim Baumschnitt und vor allem beim Beschneiden der Baumkrone sollte man darauf achten, dass noch genügend Blätter als Sonnenschutz für die empfindlichen Äste am Baum verbleiben.

Hecken sollten im Frühjahr vor dem Laubaustrieb geschnitten werden. Kleinere Schnittmaßnahmen können auch im Sommer durchgeführt werden. Dann aber darauf achten, dass eventuell in der Hecke brütende Vögel nicht gestört werden. Am besten nur die herausstehenden Neutriebe entfernen.

Bei Jungpflanzen kann ein leichter jährlicher Rückschnitt im Spätsommer die Verzeigung und einen dichteren Wuchs fördern, was in der Regel vor allem bei Heckbepflanzung erwünscht ist, damit die Hecke möglichst schnell blickdicht wird.

Eine Düngung im Frühjahr fördert den Neuaustrieb zusätzlich.