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Verlegen von Rollrasen

Die Vorbereitung des Bodens ist dieselbe, wie bei der Aussaat.

Rollrasen kann eigentlich bei jedem Wetter verlegt werden. Vermieden werden sollte es lediglich bei anhaltend extremen Temperaturen und bei Frost. Ideal ist ein feuchter, jedoch nicht zu nasser Boden Wenn dann noch leichter Regen für die nächsten Tage angesagt ist, steht einem raschen Bewurzeln nichts im Wege.

Erst wenn der Boden komplett vorbereitet ist, sollte man den Rasen holen oder liefern lassen. Innerhalb der nächsten Stunden sollte der Rollrasen verlegt werden. Muss der Rasen jedoch ungünstiger Weise mehrere Stunden gelagert werden, sollte man darauf achten, dass er schattig und kühl liegt. Ggf. die Rasensoden vereinzeln und etwas auseinanderrollen, um Hitzestau und zu großen Druck auf die unteren Soden zu verhindern.


 

 

Vor dem Verlegen wird der Boden, sofern er trocken ist, etwas angefeuchtet. Nun werden die einzelnen Rasensoden Naht an Naht möglichst eng beieinanderliegend verlegt. Die Kanten gut andrücken. Es sollte am Rand der Rasenfläche begonnen werden. Ist die erste Bahn fertig, kann man die nächste Bahn etwas versetzt verlegen, so dass keine Kreuzfugen entstehen. Dabei werden möglichst nur die bereits verlegten Rasenflächen betreten. Da der frische Rasen sehr empfindlich und weich ist, sollte man unbedingt Bretter oder Bohlen auslegen, die das Körpergewicht verteilen. So kann man einsinkende Schritte, die den Rasen schädigen würden verhindern.

Am Ende der Bahn wird vermutlich nicht genügend Platz bleiben für eine ganze Sode. Man sollte man Rand jedoch nicht stückeln, da die Teilsegmente am Rand schneller austrocknen und beschädigt werden. Besser ist es den Rand mit einer ganzen Sode abzuschließen und in die Lücke davor ein passendes Sodensegment zu legen.

Ist die gesamte Fläche verlegt, müssen die gewünschten Ränder geformt werden. Hierzu kann man einen Kantenstecher, einen Spaten oder auch ein Messer verwenden.

 

 

 

Anschließend wird die Rasenfläche mit dem Rechenrücken festgedrückt und mit einer Gartenwalze leicht gewalzt, damit keinerlei Lufteinschlüsse zwischen Erde und Rasen die Bewurzelung behindern. Um eine schöne Optik mit möglichst wenige Verlege- und Walzspuren zu erhalten, sollte man diagnal zur Verlegerichtung walzen. Bei feuchtem Wetter sollte man auf das Walzen besser verzichten.

Anschließend muss die gesamte Fläche ausreichend bewässert werden. Ggf. mehrfach wässern, damit auch die unterhalb liegende Rasentragschicht durchfeuchtet wird.

 


 

 

Pflege nach dem Verlegen

Verzichten Sie in den ersten Tagen darauf, den Rasen zu betreten. Durch die mit Wasser vollgesaugte Erdoberfläche kann es sonst zu Trittsiegeln kommen.

In den kommenden Wochen ist – je nach Wetterverhältnissen – eine regelmäßige Bewässerung notwendig, in den ersten zwei Wochen bei trockenem Wetter täglich. Trocknen die Rasensoden aus, beginnen sie zu schrumpfen und es entstehen Spalten zwischen den Einzelstücken.

Bei richtiger Pflege ist der Rasen nach ein bis zwei Wochen angewurzelt und hat eine Höhe von 5 – 8 cm. Dann ist auch der erste Schnitt fällig. Es sollte nicht mehr als ein Drittel der Rasenhöhe gekürzt werden. Anschließend das Schnittgut zusammenharken und entfernen.

Nach etwa 2 Wochen kann der Rasen vorsichtig betreten werden und nach dem 2. Schnitt, etwa 3 - 4 Wochen nach dem Verlegen, ist er voll belastbar.

 

 

 


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