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Die Ringelblume - Sommerblumen im Garten

Die Ringelblume, botanisch Calendula officinalis, ist eine einjährige Sommerblume, die zur Familie der Korbblütler gehört.

Sie hat einen aufrechten, horstartigen Wuchs und wird zwischen 30 und 70 cm groß.

Die filzig behaart Stängel sind im oberen Bereich stark verzweigt und am Stängelgrund häufig verholzt. Die wechselständigen Laubblätter sind sattgrünen und breitlanzettlich. Ihre Oberfläche ist rau bis filzig behaart und der Blattrand kann leicht gezähnt oder glattrandig sein.

Endständig sitzen die auffallend gelben oder orangen Blütenköpfe. Die Ringelblumenblüten mit ihren zahlreichen Röhren- und Zungenblüten ähneln in ihrer Form sehr den Blüten der Margeriten. Die Blüten können gefüllt oder ungefüllt sein. Sie haben eine lange Blühdauer. Die Blütezeit kann von Mai bis November reichen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Mit ihrer kräftigen Pfahlwurzel und den zahlreichen Seitenwurzeln verankert sich die Blume im Boden. Nach den ersten starken Frösten stirbt die Pflanze ab.

Die Ringelblume ist eine dekorative Pflanze für Sommerblumenbeete oder Staudenrabatten. Vor allem in Bauerngärten darf diese Blume nicht fehlen. Sie kann in Pflanzkübeln und Balkonkästen kultiviert werden. Ringelblumen wird nachgesagt, dass sie Schnecken fern halten, deshalb werden sie auch gern als Umrandung für das Gemüsebeet gepflanzt. Als Gründüngerpflanze kann die Ringelblume helfen den Gartenboden zu verbessern.

Die langstieligen Sorten eignen sich als Schnittblumen für die Vase. Die Blätter und Blüten sind genießbar und können beispielweise als Dekoration für Speisen oder für Salate dienen.

Die Ringelblume wird häufig als Arzneimittel, wie Tees oder Salben verwendet und wurde 2009 zur Heilpflanze des Jahres gekürt. Ihre Inhaltsstoffe können entzündungshemmend, schmerzstillend und krampflösend wirken. Und auch für die Kosmetikartikelherstellung finden sie Verwendung.

Pflanzung

Die Ringelblumen benötigen einen sonnigen, warmen Standort, gedeihen jedoch auch im Halbschatten. Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein, frisch bis mäßig trocken.

Die Aussaat erfolgt Ende Februar/ Anfang März unter Glas. Im Mai nach den Eisheiligen werden die Jungpflanzen im Garten ausgepflanzt. Die Samen können auch im April oder Mai direkt ins Freiland gesät werden. Dann erscheinen die Blüten jedoch etwas später. Besonders schön wirken sie in Gruppen gepflanzt.

Ringelblumen vermehren sich sehr stark durch Selbstaussaat. Sie müssen dann lediglich noch vereinzelt werden, wenn sie zu eng stehen. Der Pflanzabstand sollte etwa 15 bis 30 cm betragen.

 

 

 

Pflege

Die Ringelblume ist sehr pflegeleicht und hat einen geringen Nährstoff- und Wasserbedarf. Also nur mäßig bewässern und düngen. Zuviel davon kann sich negativ auf die Blüte auswirken.

Verblühtes und Verwelktes regelmäßig entfernen, um die Blütenneubildung anzuregen und die Blütezeit zu verlängern.

Als Einjährige benötigt die Pflanze keinen Rückschnitt, sondern kann im Spätherbst oder beginnendem Winter entfernt und kompostiert werden.

Ringelblumen sind relativ anfällig für Echten Mehltau. Blattläuse und Raupen suchen die Pflanze des Öfteren heim.