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Der Ranunkelstrauch - Sträucher und Hecken im Garten

Ranunkel-2

Der botanische Name für den Ranunkelstrauch ist Kerrie. Er gehört zu den Rosengewächsen und wird zwischen 1 und 2 m hoch, einige Sorten sogar knapp über 3 m. Er hat rutenförmige, grüne Zweige und hellgrüne, doppelt gesägte Blätter, die sich im Herbst gelb färben.

Die Blüten der meisten Ranunkelarten leuchten kräftig goldgelb. Die reinen Arten besitzen ungefüllte Blüten. Viele Zuchtformen, wie beispielsweise die Pleniflora sind hingegen gefüllt. Der Ranunkelstrauch blüht im Frühjahr, direkt nach der Forsythie und ein zweites Mal im Spätsommer, dann allerdings etwas zurückhaltender.

Der Strauch ist ein Flachwurzler, das bedeutet die Wurzeln bilden sich knapp unterhalb der Erdoberfläche.

Der Ranunkelstrauch eignet sich als Ziergehölz für Gärten, Vorgärten oder Parkanlagen. Auch als Blütenhecke kann er genutzt werden. Denn durch seinen aufrechten Wuchs bietet er im belaubten Zustand einen guten Sichtschutz und bringt mit seinen leuchtend grünen Zweigen auch im Winter etwas Farbe in den Garten.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Zu den beliebtesten Zuchtformen gehört die Pleniflora. Ihre gefüllten Blüten werden bis zu 5 cm groß und leuchten goldgelb.

Goldkerrie ist schwachwüchsig und hat eine schlichte, ungefüllte, aber sehr schön goldgelb leuchtende Blüte.

Die weniger bekannte Rosenkerrie besticht durch schneeweiße, ungefüllte Blüten, die sich zum Herbst zu schwarzen Beeren entwickeln.

 

Pflanzung

Der Ranunkelstrauch stellt keine großartigen Ansprüche an den Boden. Er kommt auf allen Bodentypen gut zurecht, nur zu sauer sollte der Boden nicht sein.

Sofern der Strauch als freiwachsende Hecke gepflanzt werden soll, ist ein Abstand von etwa 1 m zwischen den einzelnen Pflanzen einzuhalten, bei einer Schnitthecke etwa 0,5 m.

Der Ranunkelstrauch breitet sich selbst rasch aus über lange, knapp unter der Erdoberfläche befindliche Wurzelausläufer.  Darüber lässt sich der Strauch sehr einfach vermehren. Man kann auch Achselstecklinge aus halb verholzten Seitentrieben verwenden.

 

 

 

Pflege

Da der Ranunkelstrauch sehr flach wurzelt und somit keine Möglichkeit hat, sich Wasser aus tieferen Erdschichten zu holen, muss er bei großer Trockenheit von Zeit zu Zeit bewässert werden.

Ältere Triebe sollten regelmäßig entfernt werden, damit der Strauch nicht blühfaul wird. Außerdem sind alte, verholzte Triebe anfälliger für Krankheiten. Am besten wird direkt nach der Blüte gestutzt, damit sich die Blütenanlagen für das kommende Jahre rechtzeitig entwickeln können. Am schnellsten geht das Einkürzen der Neutriebe mit einer Heckenschere. Dadurch werden außerdem Wuchsform und Sichtschutz verbessert. Vom Frost beschädigte Triebe werden am besten gleich im zeitigen Frühjahr entfernt.

Düngung ist nicht erforderlich. Im Gegenteil es würde nur den Wuchs verstärken, der Strauch würde wuchern und weniger Blüten bilden.

 

 

 

Krankheiten und Schädlinge

Der Ranunkelstrauch ist besonders robust und kränkelt kaum. Auch von Schädlingen ist er eher selten befallen.