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Pflege von Zimmerpflanzen - das richtige Substrat, Gießen, Düngen, Reinigen

Erste Hinweise auf die richtige Pflege finden sich auf den Schildern, die beim Kauf immer im Blumentopf mit stecken sollten. Aber auch in Büchern oder im Internet kann man sich belesen.

 

Substrat

Die Topferde, in dem sich die Pflanzen beim Kauf befinden, ist nicht immer ideal für eine optimale Pflege. Denn es soll den Händlern oft das Gießen erleichtern und dem Kunden den Transport, indem es nicht so schwer ist. Deshalb sollte die Erde zuhause ruhig gegen hochwertiges Substrat ausgetauscht werden.

Das Substrat hat die Aufgaben den Wurzeln Halt zu geben, Nährstoffe zu speichern, für ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Feuchtigkeit und Luft zu sorgen und als Wirt nützlicher Mikroorganismen zu dienen.

Greifen Sie beim Kauf zu hochwertiger Erde, denn sie enthält mehr Nährstoffe und ist von besserer Beschaffenheit. Sie ist gut sterilisiert, so dass sich nicht so schnell schädliche Pilze und Insekten entwickeln können.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Gießen

Eine der wichtigsten Pflegearbeiten ist das regelmäßige Gießen. Ohne Wasser kann keine Pflanze überleben, jedoch gehen weit aus mehr Pflanzen daran ein, dass sie zuviel gegossen werden. Das richtige Maß ist also entscheidend. Das hingegen hängt nicht nur von der Pflanzenart ab sondern auch vom Substrat, vom Material des Blumentopfes, der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

Ideal zum Gießen ist eine Gießkanne mit einem langen, schmalen Gießrohr, damit man möglichst nah am Grund gießen kann und die Blätter trocken bleiben.  Überschüssiges Wasser im Übertopf oder auf dem Unterteller nach dem Gießen gleich wegschütten. Denn stehendes Wasser vertragen die wenigsten Zimmerpflanzen.

Ideal zum Gießen wäre Regenwasser. Das ist jedoch nicht immer möglich und vielen vermutlich auch zu aufwendig. In der Regel vertragen Zimmerpflanzen auch Leistungswasser gut. Hartes Wasser kann man vorher abkochen und nach dem Abkühlen verwenden. Dadurch wird es teilweise entkalkt. Sehr weiches Wasser lässt man am besten einen Tag vorher stehen.

 


 

 

 

Düngen

Gedüngt wird in der Regel zwischen Frühjahrsmitte und Herbstmitte, also während der aktiven Wachstumsperiode.

Langzeitdünger gibt die Wirkstoffe kontrolliert und über einen längeren Zeitraum ab. Wenn Sie eine Pflanze umtopfen, sollten Sie dem Substrat immer etwas Langzeitdünger beimischen. Die Pflanze ist dann für die nächsten Monate gut mit Nährstoffen versorgt und kann sich im neuen Topf gut entwickeln.
Es gibt auch Langzeitdünger in Stäbchen-, Kugel- oder Tablettenform. Einfach ein Loch in das Substrat machen und hineinstecken. Die Nährstoffe werden nach und nach abgegeben.

Benötigt die Pflanze sofortige Stärkung empfiehlt sich ein Flüssigdünger oder lösliches Pulver, das vorher mit Wasser angerührt wird. Er wirkt schnell und gezielt.

 

 

 

 

 

Reinigen

Im Freien übernimmt der Regen die Reinigung der Blätter. Bei Zimmerpflanzen müssen wir diese Aufgabe übernehmen. Damit die Pflanzen durch die Poren auf den Blättern atmen können, ausreichend Licht für die Photosynthese erhalten und frei von Schädlingen und Krankheiten bleiben, müssen sie hin und wieder gereinigt und von Staub und anderen Ablagerungen befreit werden.

Kleinere Pflanzen können in der Dusche oder Badewanne abgebraust werden. Im Sommer kann man diese Arbeiten auch im Garten erledigen. Verwenden Sie lauwarmes Wasser und einen feinen Strahl. Vergessen Sie die Unterseite der Blätter nicht. Das überschüssige Wasser gut abtropfen lassen. Schwieriger wird es da schon bei großen Pflanzgefäßen, die nicht mobil sind. Ihre Blätter reinigt man am besten mit einem weichen, feuchten Tuch oder Schwamm. Die andere Hand unter das Blatt legen, damit es nicht beschädigt wird.

Pflanzen mit wachsartigen, behaarten oder schuppigen Blättern sollten nicht abgewischt, sondern nur mit einem Wasserzerstäuber abgesprüht werden.

Verwelkte Blüten, abgestorbene Pflanzenteile und vertrocknete Blätter sollten regelmäßig entfernt werden. Dies hat nicht nur optische Gründe sondern hilft auch Pilzinfektionen zu verhindern.