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Pflanzenpflege - sonstige Pflanzenschäden

Neben Schädlingsbefall und durch Pilze, Bakterien oder Viren verursachte Erkrankungen können Pflanzen auch durch andere Faktoren, wie Nährstoffmangel, Frost oder Trockenheit Schäden bekommen.

 

Nährstoffmangel

Eine unzureichende Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen zeigt sich leider erst nach einigen Wochen. Deshalb muss man bei den ersten Anzeichen sofort reagieren und für eine angemessene Düngung sorgen.

Das Schadbild kann ganz unterschiedlich aussehen, meistens erkennt man einen Nährstoffmangel jedoch an den Blättern.

Färben sich die Blätter hell und werden von den Blattspitzen ausgehend gelb, bleiben die Stängel kurz und dünn und die Pflanze im Wuchs eher klein, ist von einem Stickstoffmangel auszugehen.

Bei Eisenmangel verfärben sich die Blätter gelb oder gelbgrün. Die Blattadern bleiben jedoch grün, so dass ein scharf abgegrenztes Muster entsteht.

Verfärben sich vor allem die älteren Blätter braun oder rot und bleibt die Mittelrippe grün, deutet dies auf Phosphormangel hin. Die Blattadern,  Stiele und Stängel werden mit der Zeit ebenfalls rötlich. Bis die Blätter schließlich von unten her abfallen.

Bei Magnesiummangel bilden sich zwischen den Blattnerven erst gelbe, später braune Flecken und die Blätter fallen vorzeitig ab. Bei Nadelbäumen verfärben sich die Nadelspitzen gelb.

Bei Manganmangel verfärben sich die Blätter vom Rand her gelblich, die Hauptader bleibt grün.

Erhält die Pflanze zu wenig Kalium, werden die Blätter von den Blatträndern und -spitzen her gelb, später dann braun, bis sie schließlich vertrocknet sind. Bei Nadeln verfärben dich die Spitzen rot bis rotbraun.

 

 

 

 

Trockenheit

Bei anhaltender Trockenheit und demzufolge mangelhafter Versorgung mit Wasser  werden die Blattspitzen welk und dürr. Knospen fallen ab und die Pflanze entwickelt sich nicht weiter, das Wachstum kommt zum Stillstand. Bei Nadelbäumen verfärben sich die Nadeln braun.

Um dem vorzubeugen muss man bei Trockenheit für eine ausreichende Bewässerung sorgen. Der Wasserbedarf richtet sich nach der Pflanzenart, den Standortbedingungen und dem Klima.

Oftmals kommt es zur Austrocknung während des Winters, der sogenannten Wintertrockenheit. Immergrüne Gewächse benötigen auch in der kalten Jahreszeit bei trockener Witterung unbedingt regelmäßig Wasser, weil sie über ihre immergrünen Blätter auch im Winter Wasser verdunsten. Achten Sie darauf, dass Sie nur an frostfreien Tagen gießen.

 

 

 

Schäden durch direkte Sonne

Nicht alle Pflanzen vertragen die direkte Sonneneinstrahlung. Große Hitze und Sonne können zu Sonnenbrand an den Blättern und Früchten führen. Es kommt zu braunen, scharf abgegrenzten Flecken. Manche Früchte, wie Stachelbeeren, werden sehr weich und sehen aus, als wären sie gekocht worden.

Empfindliche Pflanzen müssen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden und sollten einen Schattenplatz erhalten.

Vor allem Pflanzen, die im Frühjahr aus dem Winterquartier kommen, müssen langsam an die Sonnenstrahlung und die Witterungsbedingungen im Freien gewöhnt werden. Sie sollten die ersten Tage unbedingt an einem schattigen, geschützten Platz im Garten abgehärtet werden.

 

 

 

 

Frostschäden

Bei starken Temperaturunterschieden oder Frost kann es zu Erfrierungen und Frostschäden kommen. Stängel und Blätter verfärben sich erst weiß bis hellgelb, später braun, die Triebe vertrocknen, die Rinde platzt auf, Knospen und Blüten werden braun. Die Früchte sind missgebildet und fallen vorzeitig ab. Es kommt zu weichen bis matschigen Stellen im Pflanzengewebe.

Um Frostschäden vorzubeugen sollte jeder Hobbygärtner auf einen ausreichenden  Winterschutz achten. Mit einer Schicht Laub, Stroh oder Reisig oder einer wärmespeichernden Folie kann man empfindliche Pflanzen vor Erfrierungen schützen.

Bei Bäumen, vor allem bei Obstbäumen, kann die Kombination Frost und starke Sonneneinstrahlung zu schweren Schäden im Stammbereich führen. Während sich die Baumstammseite in der Sonne stark erwärmt, bleibt die Seite im Schatten gefroren. Durch die starken Temperaturunterschiede kann es zu  Rissen in der Rinde kommen. Ein weißer Kalkanstrich kann den Baumstamm vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen.

Die Ernte frühblühender Obstbäume ist durch Spätfrost stark gefährdet. Die Blüten müssen bei Frostgefahr unter Umständen abgedeckt werden.