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Der Pfeifenstrauch - Sträucher und Hecken im Garten

Der Europäische Pfeifenstrauch wird häufig mit dem Echten Jasmin verwechselt und deshalb auch als  Falscher Jasmin bezeichnet. Auch die Begriffe Sommer- und Bauernjasmin sind gebräuchlich für den Pfeifenstrauch. Dabei haben der Echte und der Falsche Jasmin außer dem Aussehen nur wenig gemeinsam und sie stammen sogar aus ganz unterschiedlichen Pflanzenfamilien.

Bis zu 4 m hoch können manche Sorten des Pfeifenstrauchs werden. Sein Wuchs ist aufrecht bis leicht überhängend.

Der Pfeifenstrauch  besitzt ebenso wie der Echte Jasmin weiße  Blüten, wobei diese nur im Früh- und Hochsommer, bis Juli, blühen. Mehrere kleine Blüten stehen in Trauben eng beieinander. Sie können gefüllt oder ungefüllt sein. Bei den meisten Sorten duften sie sehr intensiv und angenehm. Legt man Wert auf einen duftenden Pfeifenstrauch, sollte man die Pflanze während der Blütezeit erwerben, dann kann man sich selbst von ihrem Duft überzeugen.

Die nektarreichen Blüten ziehen im Sommer zahlreiche Nützlinge wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge an.

Der Strauch ist sommergrün und verliert sein Laub im Herbst. Seine Blätter sind hellgrün und an den Rändern leicht gezähnt.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Blütenpracht und der herrliche Duft, den die Blüten verströmen, machen den Pfeifenstrauch zu einem sehr beliebten Ziergehölz im Garten. Wegen seines starken Blütenduftes wird er besonders gern in typischen Bauerngärten gepflanzt. Deshalb auch der Name Bauernjasmin.

Aber auch für öffentliche Parkanlagen ist die pflegeleichte und winterharte Pflanze geeignet.

Frei wachsende Hecken sind zwar selten, aber grundsätzlich möglich. Von einem scharfen Schnitt sollte man jedoch absehen, da sonst die Blüten ausbleiben.

 

Pflanzung

Der Pfeifenstrauch ist ein äußerst anspruchsloser Strauch. Er wächst auf allen kultivierten Gartenböden und verträgt sowohl Sonne als auch Halbschatten. Selbst im hellen Schatten gedeiht er, wobei die Blütenfülle im Schatten nicht ganz so üppig ausfällt.

Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte man einen Abstand zwischen 50 und 70 cm lassen, damit den Sträuchern ausreichend Platz zum Wachsen zur Verfügung steht.

 

 

 

Pflege

Bei Trockenheit muss der Strauch mäßig aber regelmäßig gegossen werden, so dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt.

Es empfiehlt sich den Pfeifenstrauch besser nur auszulichten anstatt ihn radikal zurückzuschneiden.  Krankes, altes und totes Holz alle 3 bis 4 Jahre von der Basis her entfernen, damit der Strauch nicht vergreist und blühfaul wird. Sofern ein starker Rückschnitt erforderlich ist, sollte dieser am besten in der Vegetationspause, wenn der Strauch kein Laub trägt, ausgeführt werden. Dezente Formschnitte können auch an kühlen, feuchten Tagen nach der Blüte ausgeführt werden.

Heckenpflanzen ebenfalls nur mäßig zurückschneiden. Ein scharfer Schnitt verhindert die Knospenbildung und die prächtige Blütenfülle bleibt aus.

Der Strauch ist bei guten Standortbedingungen winterhart und benötigt keinen zusätzlichen Winterschutz.