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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Pfefferminze - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Die Pfefferminze, auch Edelminze oder Katzenkraut genannt, gehört zu den Lippenblütengewächsen. Das Kraut wird zwischen 30 und 90 cm hoch und ist mehrjährig. An den behaarten Stielen befinden sich länglich eiförmigen Blätter mit gezähntem Rand.

Die Blätter haben einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, vor allem Menthol, durch die der starke Pfefferminzgeruch und -geschmack geprägt wird. Pfefferminze schmeckt scharf und im Anschluss kühl und frisch.

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Als Gewürz sollte man möglichst frische Blätter verwenden. Wegen der hohen Würzkraft muss Pfefferminze sparsam dosiert werden. Die Blätter kleinhacken und kurz vor dem Servieren den Speisen, wie Suppen, Salaten, Fleisch oder Fisch hinzufügen.

Aus Pfefferminze werden Liköre und Süßwaren, wie Bonbons, Kaugummis und Eis, hergestellt. Darüber hinaus dienen die Blätter zur Dekoration, beispielweise von Süßspeisen oder Cocktails.

Sowohl aus frischen als auch getrockneten Blättern und Blütenspitzen lässt sich schmackhafter und erfrischender Tee zubereiten.

Pfefferminze ist eine äußerst beliebte Heilpflanze. Sie wirkt krampflösend bei Magen-Darm-Beschwerden und regt die Gallenproduktion an. Als Tee zubereitet wirkt das Kraut beruhigend und kann bei Schlafstörungen und Nervosität helfen.

Anpflanzung

Um ihr volles Aroma bilden zu können, benötigt Pfefferminze einen warmen und hellen Standort, der jedoch nicht in der prallen Sommersonne liegen sollte. Das Kraut braucht gleichmäßige Feuchtigkeit, der Wurzelballen darf nie ganz austrocknen. Unter guten Bedingungen breitet sich Pfefferminze im Garten stark aus und verwildert.

Pfefferminzsamen können ab März vorgezogen und im Mai ins Freiland gepflanzt werden. Oder man besorgt sich bereits vorgezogene Jungpflanzen im Handel, die nach den Eisheiligen im Mai ausgepflanzt werden können. 

Frische Pfefferminzblätter können bei Bedarf fast das ganze Jahr über gepflückt werden.

Man kann sie auch trocknen, allerdings verlieren sie dann an Würzkraft. Der richtige Zeitpunkt zum Ernten ist kurz vor der Blüte, die ab Juni beginnt. Im Herbst kann ein zweites Mal geerntet werden. Zum Trocknen kann man die Stängel mit den Blättern auf Zeitungspapier ausbreiten oder zusammengebunden Kopf über aufhängen. Der Raum sollte luftig und dunkel sein.

Im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab und die Pflanze treibt im nächsten Frühjahr neu aus dem Wurzelstock aus. In rauen Lagen sollte eine Schicht Reisig oder Stroh als Winterschutz aufgetragen werden.