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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Petersilie - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Diese zweijährige Pflanze gehört zu den Doldenblütengewächsen und ist eines der beliebtesten Küchengewürze. Es wird durchschnittlich 30 bis 40 cm hoch, kann jedoch auch Wuchshöhen von bis zu 90 cm erreichen.

Je nach Sorte besitzt sie glatte oder krause Blätter. Ihre Farbe ist dunkelgrün und der Duft stark aromatisch. Sie schmecken würzig frisch, wobei die krausblättrige Petersilie ein etwas feineres, nicht ganz so kräftiges Aroma besitzt.

Neben der Blattpetersilie gibt es außerdem die Wurzelpetersilie oder Knollenpetersilie. Sie besitzt eine längliche, verdickte Speicherwurzel, die etwa 20 cm lang wird und innen weiß ist. Sie ist mehrjährig, wird in der Regel jedoch einjährig kultiviert. Die Wurzelpetersilie hat einen intensiven, leicht süßlichen Geschmack, ähnlich der Pastinake.

Petersilie ist äußerst gesund. Sie enthält viel Vitamin C, Mineralstoffe und ätherische Öle.

 

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Petersilie dient als Gewürz für vielerlei Gerichte, Gemüse, Salate, Suppen, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte. Die krausblättrige Petersilie wird besonders gern zum Garnieren von Speisen verwendet.

Die Wurzelpetersilie ist im Suppengrün enthalten und dient zum Aromatisieren von Brühen, Suppen und Eintöpfen. 

Da Petersilie stark harntreibend wirkt, wird sie bei Harnwegsentzündungen und Nierensteinen eingesetzt. Darüber hinaus wird ihr eine blutreinigende und entschlackende Wirkung nachgesagt.

Anpflanzung

Die Blattpetersilie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Ab März kann ins Freiland ausgesät werden. Sie lässt sich in Blumentöpfen auf der Fensterbank oder in Balkonkästen kultivieren. Auf der Fensterbank vorgezogene Jungpflanzen werden im Abstand von etwa 20 cm ausgepflanzt.

Frische Petersilienblätter können bei Bedarf fast das ganze Jahr über gepflückt werden. Sie enthalten das meiste Aroma. Zum Aufbewahren können die Blätter getrocknet oder eingefroren werden.

Krausblättrige Petersilie sollte stets erst vor dem Servieren über die Speise gestreut werden oder höchsten ganz kurz mitgekocht werden, denn sie verliert beim Kochen einen Großteil ihrer Würzkraft und der Vitamine. Die Glattblättige Petersilie hingegen darf mitgekocht werden. Sie verträgt Hitze besser.

Wurzelpetersilie benötigt einen tiefgründigen, durchlässigen Boden. Sie wird im Frühjahr, März oder April, ausgesät. Während des Wachstums benötigt die Wurzelpetersilie gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Wurzeln werden im Spätherbst geerntet und sind danach in kühlen, dunklen Kellerräumen oder Mieten mehrere Monate lagerfähig.