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Der Oleander - Balkon- und Kübelpflanzen

Der Oleander ist eine verholzende Pflanze, die, wenn man sie wachsen lässt, bis zu 3 m groß werden kann. Darüber hinaus ist sie sehr breitwüchsig. Es gibt sie als Strauch oder kleiner Baum.

Sie ist auch unter dem Namen Rosenlorbeer bekannt.

Der Oleander blüht ab Juni und dann den ganzen Sommer über. Die großen, trichterförmigen Blüten erstrahlen in den verschiedensten Farbtönen, weiß, hellgelb, rosa, rot. Sie sind mit bis zu 5 cm Durchmesser relativ groß und können ungefüllt sein, wie bei den Wildform, oder gefüllt, wie bei den meisten Zuchtformen. Je nach Sorte duften sie mehr oder weniger stark. 

Die Blätter sind dunkelgrün und zwischen 5 und 10 cm lang.

In unseren Breitengraden wird der Oleander vor allem als Kübelpflanze gehalten, denn er ist nicht winterhart. Und so lässt sie sich leichter ins Winterquartier bringen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Pflanze ist wie alle Vertreter der Familie der Hundsgiftgewächse giftig. Damit schützt sie sich vor Fressfeinden. Vorsicht also in Gärten, in denen Kinder spielen oder Hausiere gehalten werden.

Die Wirkung dieser Giftstoffe macht man sich jedoch gern als homöopathisches Heilmittel zu Nutze.

 

Pflanzung

Der Oleander ist ein Sonnenanbeter. Er sollte möglichst in der vollen Sonne stehen. Außerdem ist die Pflanze sehr wärmeliebend und sollte einen warmen und vor Regen und Wind geschützten Platz erhalten.

Normale Blumenerde mit etwas Kompost vermischt genügt dem Oleander. Er stellt keine großen Ansprüche an den Boden.

Vermehren lässt sich die Pflanze relativ einfach über Stecklinge. Im Sommer werden 10 bis 15 cm lange, blütenlose Kopfstecklinge  geschnitten und in Anzuchterde oder Wasser bewurzelt. Am besten ein beschattetes Plätzchen für den Steckling wählen.

 

Pflege

Der Oleander benötigt viel Wasser, vor allem im Sommer. Bei Wassermangel färben sich die Blätter gelb und fallen ab.

Damit er ordentlich wächst und reichlich blüht, sollte der Oleander wöchentlich mit Nährstoffen in Form von Volldünger versorgt werden. Auch Blaukorn kann hilfreich sein.

Ein Rückschnitt ist bei jüngeren Pflanzen eigentlich nicht erforderlich. Sollte er notwendig sein, weil die Pflanze zu viel Platz wegnimmt, schneidet man sie am besten im Herbst zurück. Wird er im Frühjahr zurückgeschnitten, blüht er erst sehr spät oder gar nicht.

 

 

 

Bei älteren Pflanzen sollte hingegen ein jährlicher Verjüngungsschnitt erfolgen, bei dem alte, kranke und tote Triebe bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden. Jedoch nur so viel entfernen, dass nicht auffällt, dass geschnitten wurde. Bleibt der Oleander ganz ohne Rückschnitt wird er mit der Zeit von unten her verkahlen und nur noch im oberen Bereich blühen. Der Strauch ist relativ  schnittverträglich und treibt auch nach einem radikalen Rückschnitt in der Regel wieder aus. Das einzige Risiko, das man beim Oleanderschneiden eingeht, ist, dass er vielleicht einen Sommer lang nicht blüht.

Der Oleander verträgt keinen bzw. nur ganz leichten Frost und benötigt deshalb ein frostfreies, jedoch kühles Winterlager. Temperaturen um die 10° C sind ideal. Der Raum sollte außerdem hell und trocken sein. Ab und zu gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet.

Je nach Bedarf kann der Oleander im Frühjahr in ein etwas größeres Pflanzgefäß mit frischer Blumenerde umgetopft werden.

Der Oleander ist anfällig für den Befall von Blatt- und Schildläusen sowie Oleanderkrebs.