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Gehölzschnitt - Obstgehölze schneiden, richtiger Zeitpunkt, Lorette-Schnitt

Eine sehr wichtige Aufgabe bei der Pflege der Obstgehölze ist der regelmäßige Schnitt. Er sorgt in den ersten Jahren für einen guten Kronenaufbau und später für guten Fruchtertrag u

nd gesundes Holz. Die Krone muss locker bleiben, damit Licht und Luft hineinkommen. Sich kreuzende und nach innen wachsende Äste werden entfernt, ebenso senkrecht nach oben wachsende Wasserschosse. Sie kosten den Baum nur unnötige Kraft und bringen kaum Erträge. Die Schnittstellen sollten immer so klein wie möglich gehalten werden. Für einen sauberen Schnitt benötigt man scharfes und saubere Werkzeug.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 
Formen

Es gibt natürliche Formen, wie Hochstämme, Halbstämme, Büsche oder Spindeln, und naturentfernte Formen. Zu ihnen zählen Spaliere, Zwergpyramiden oder Schnurbäume, die in erster Linie dort gepflanzt werden, wo wenig Platz vorhanden ist.

Schnittzeitpunkt

Bei natürliche Formen wird der klassische Winterschnitt während der Vegetationsruhe im Winter, zwischen November und März, ausgeführt, wenn die Pflanzensäfte nicht so stark fließen und die Bäume unbelaubt sind .

Bei Steinobst sollte man mit dem Schnitt besser bis ins späte Frühjahr oder den Sommer warten, da es anfällig für Bleiglanz ist. Hierbei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, bei der die Pilze über die offene Wunde in das Holz eindringen, einen bleiartigen, weißen Glanz auf den Blättern hinterlassen und das Holz schließlich absterben lassen. Im Sommer ist Steinobst weniger empfindlich gegenüber diesen Erregern.

Naturentfernte Formen werden vorzugsweise im Sommer geschnitten, um die Bildung von Fruchtholz zu fördern. Häufig wird der Lorette-Schnitt angewendet. Dieser erfolgt Mitte August.

Lorette-Schnitt

Dieser Schnitt wird vorwiegend bei naturentfernten Formen, wie Schnurbäumen ausgeführt. Mitte August werden alle Seitentriebe, die länger als 30 cm sind, auf das dritte entwickelte Laubblatt  eingekürzt. Es verbleiben etwa 2 - 3 cm lange Enden. Treibt der Baum nach dem Schnitt erneut aus, werden die nachgewachsenen Triebe auf eine Knospe bzw. ein Blatt am reifem Holz gekürzt.