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Narzisse

Narzissen-2

Einer der wichtigsten Frühblüher ist die Narzisse. Sie umfasst eine ganze Pflanzengattung mit vielen verschiedenen Sorten. Narzissen sind ausdauernde, krautige Pflanzen und gehören zur Familie der Amaryllisgewächse. Die Wuchshöhen können je nach Sorte zwischen 5 und 80 cm liegen.

Die Narzisse wächst ein- oder mehrtriebig aus der Zwiebel, die ihr als Überdauerungsorgan dient.

An den blattlosen und unverzweigten Stängeln stehen endständig die meist gelben Blüten. Es gibt jedoch auch weiße, orange oder zweifarbige Blüten. Sie blühen zwischen März und Mai. Die Blüten sind meist zweigeteilt in eine sternförmige Hauptkrone und eine trompeten- bis trichterförmige Nebenkrone.

Die an der Stängelbasis befindlichen Blätter sind lineal und haben eine stumpf- bis graugrüne Farbe. Ab Juni zieht die Pflanze ihre oberirdischen Pflanzenteile ein.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Narzissen passen sehr schön im Blumenbeete oder Staudenrabatten. Sie lassen sich gut mit anderen Zwiebel- und Knollenpflanze, wie Tulpen, kombinieren. Aber auch vor dunklen Koniferen, frühjahrsblühenden Gehölzen oder in der Nähe von Bodendeckern  wirken die hellen, kräftigen Blütenfarben. Manche Arten können im Rasen oder unter Bäumen verwildert werden und passen gut in naturnahe Gärten. Kleinwüchsige Arten eignen sich als Steingartengewächs. Narzissen lassen sich darüber hinaus in Pflanzschalen oder Töpfen kultivieren.

Sie eignen sich als Schnittblume für die Vase. Allerdings sollten sie möglichst nicht zusammen mit anderen Blumen in eine Vase gesteckt werden. Zumindest nicht solange sie den Schleim aus den Stängeln absondern, denn dieser lässt die anderen Blumen innerhalb kürzester Zeit welken, indem er ihre Leitungsbahnen verstopft.

In freier Natur sind Narzissen nicht selten in großen Beständen zu finden.

Sämtliche Pflanzenteile der Narzisse sind giftig, insbesondere die Zwiebel. Selbst das Blumenvasenwasser ist wegen des abgesonderten Schleims giftig.

Pflanzung

Narzissen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen  Standort. Sie mögen feuchten Boden, im Sommer eher trocken. Der Boden sollte gut gelockert und wasserdurchlässig, ohne Staunässe, sein.

Beste Pflanzzeit ist im frühen Herbst. Die Pflanztiefe sollte etwa dem 2- bis 3-fachen des Knollendurchmessers entsprechen. In Gruppen gepflanzt erzielen sie eine größere Wirkung als einzeln stehend.

Narzissen vermehren sich durch Brutzwiebeln. Sie können einige Wochen nach der Blüte ausgegraben, von der Mutterzwiebel getrennt und an einem neuen Standort wieder eingepflanzt werden.

 

 

 

Pflege

Narzissen sind pflegeleichte und anspruchslose Pflanzen.

Narzisse

Im Frühjahr können die Blumenzwiebeln etwas Düngung erhalten. Großblütige Arten benötigen unter Umständen eine Stütze, damit die Stängel unter der schweren Last nicht umknicken.

Das Laub sollte nach der Blüte mindestens 6 Wochen stehenbleiben, bis es vergilbt ist. Denn die Blätter produzieren wertvolle Nährstoffe, die die Pflanze für die Blüte im nächsten Jahr benötigt. Die Nährstoffe werden über Winter in der Zwiebel gespeichert. In naturnahen Gärten kann man das Laub von der Pflanze einziehen lassen. Die verwelkten Blütenstände und -stängel sollten jedoch unmittelbar nach der Blüte entfernt werden, weil die anschließende Samenreife der Pflanze viel Kraft raubt.

Die Zwiebeln sind winterhart und können in der Erde bleiben. Falls notwendig können größere Horste etwa alle 5 Jahre im Herbst geteilt werden.