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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Melisse - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Die Melisse oder Zitronenmelisse ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 1 m und kann bis zu 30 Jahre alt werden.

Die einförmigen Blätter sind eingekerbt und auf der Oberseite behaart. Beim Berühren und Zerreiben entfalten sie ihr intensives, angenehmes Zitronenaroma. Melissenblätter duften nicht nur nach Zitrone, sie schmecken auch danach.

Im Herbst zieht die Melisse ihre oberirdischen Pflanzenteile ein und überwintert im unteririschen Wurzelstock, aus dem sie im kommenden Frühjahr neu austreibt.

 

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Der frische Geschmack passt hervorragend zu süßer Milch- und Quarkspeise, Obstsalat und -suppe sowie Marmelade. Aber auch herzhafte Gerichte wie Fisch, Hähnchen oder Wild lassen sich mit Melisse verfeinern. Sie kann für die Herstellung von Kräuterlikör, als Garnitur auf Süßspeisen oder zum Aromatisieren von kalten Getränken verwendet werden.

Melisse gilt als Heilpflanze und wird beispielsweise bei Erkältungskrankheiten, Migräne und Einschlafstörungen angewendet. Darüber hinaus hat sie eine beruhigende Wirkung und kann bei Nervosität, innerer Unruhe oder Melancholie helfen.

Anpflanzung

Melisse bevorzugt einen warmen und trockenen Standort. Der Boden sollte nährstoffreich und humos sein.

Die mehrjährige Pflanze kann ab März auf der Fensterbank vorgezogen oder im Mai an Ort und Stelle ausgesät werden. Die vorgezogenen Jungpflanzen können ab Mai ins Freiland gepflanzt werden. Gewöhnen Sie die jungen Pflänzchen behutsam an die Sonne und das Klima im Freien. Ältere Stöcke lassen sich gut teilen und dadurch leicht vermehren.

Ab Mai können die frischen Blätter gepflückt werden. Sie sollten unbedingt  kurz vor der Blüte geerntet werden, weil die Blätter nach der Blüte ihr Aroma verlieren.

Melissenblätter sollten möglichst frisch zubereitet werden, als ganzes Blatt oder zerhackt. Sie lassen sich auch Trocknen, allerdings verlieren sie dann stark am Aroma. Die bessere Alternative ist dann das Einfrieren frischer Blätter.