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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Majoran - Küchenkräuter und Gewürzpflanzen im Garten, Verwendung und Anpflanzung

Majoran wächst ursprünglich als mehrjähriger Strauch, wird hierzulande wegen seiner Frostempfindlichkeit jedoch fast ausschließlich einjährig kultiviert. Der Majoran gehört zu den Lippenblütengewächsen und wird bis zu 80 cm hoch. Die dunkelgrünen Blätter sind eiförmig und grau behaart.

Das Gewürz verströmt einen intensiven Geruch und schmeckt würzig und herb aromatisch. Geschmack und Geruch werden maßgeblich durch die enthaltenen ätherischen Öle geprägt. Frische Majoranblätter besitzen ein etwas feineres Aroma als getrocknete.

 

 

 

 

Verwendung


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Majoran wird häufig auch als Wurst- oder Bratenkraut bezeichnet. Denn es ist ein äußerst wichtiges Gewürz für viele Wurstarten, wie Brat-, Leber- und Blutwurst, pikante Lebergerichte und herzhafte Braten von Lamm, Schwein, Ente oder Gans. Darüber hinaus lassen sich Kartoffelsuppen, Bratkartoffeln, Käse- und Pilzgerichte sowie Fleisch- und Wurstsalate damit verfeinern. Da Majoran sehr intensiv würzt, sollte man sparsam damit umgehen.

Majoran gilt als Hausmittel gegen Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Durchfall sowie Schnupfen und Husten.

Anpflanzung

Die Majoranpflanze bevorzugt einen sonnigen Standort. An den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche. Am ertragsreichsten ist sie jedoch auf humosem, lockerem Boden. 

Anfang Mai kann ins Freiland ausgesät werden, im Frühbeet bereits ab März. Die Samen nur leicht mit Erde bedecken. Vorgezogene oder gekaufte Jungpflanzen können nach der Frostgefahr im Mai ins Freiland ausgepflanzt werden. Der Pflanzabstand sollte etwas 15 cm betragen. Die Majoranpflanze kann auch in Töpfen oder Balkonkästen kultiviert werden und auf dem Balkon oder dem Fensterbrett Platz finden.

Geerntet wird am besten vor, spätestens jedoch während der Blüte. Die Majoranblätter können entweder frisch oder getrocknet verwendet werden. Zum Trocknen werden die gesamten Stängel abgeschnitten, zusammengebunden und getrocknet. Sind sie dürr genug, können sie gerebelt oder geschnitten werden. Beim Mahlen verliert der Majoran einen Großteil seiner Würzkraft.  Deshalb ist davon abzuraten.

Gut verschlossen behält das Majorankraut seine Würzkraft mehrere Jahre. Die frischen Blätter können außerdem eingefroren werden.