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Die Mahonie - Sträucher und Hecken im Garten

Die Mahonien gehören zu den Berberitzengewächsen, auch Sauerdorngewächse genannt. Mahonien besitzen im Gegensatz zu den Berberitzen jedoch keine Dornen. Sie können bis zu 2 m hoch werden, sind jedoch sehr langsamwüchsig.

Wegen ihrer dekorativen Blätter, der gelben Blüten und der attraktiven Beeren werden sie gerne in Gärten und Parkanlagen gepflanzt. Sie kommen jedoch auch verwildert in freier Natur vor.

Es handelt sich um immergrüne Sträucher, das bedeutet, dass sie auch im Winter ihre Blätter behalten. Das Laub variiert je nach Jahreszeit in den unterschiedlichsten Farben. Von Rot-Gelb im Frühjahr, Grün im Sommer, Dunkelrot im Herbst bis hin zu einer violett-braunen Färbung im Winter. Die Blätter besitzen sogenannte Blattstacheln, die typisch sind für Sauerdorngewächse.

Die gelben Blüten stehen in Dolden eng beieinander und haben sehr große Ähnlichkeit mit den Berberitzen. Sie verströmen einen intensiven Duft. Nach der Blüte bildet die Mahonie Beeren, die dunkelblau bis schwarz und weiß bereift sind.  Sie sind bedingt genießbar und können zu Marmelade oder Wein weiterverarbeitet werden. Die alkaloidhaltigen Wurzeln werden außerdem als Heilpflanze eingesetzt. Die meisten Pflanzenteile der Mahonie sind jedoch giftig, insbesondere für kleinere Haustiere, wie Meerschweinchen oder Zwergkaninchen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Die Gewöhnliche Mahonie wird etwa 1 m hoch, trägt gelbe Blüten und danach dunkelblaue Beeren.

Das Schmuckblatt kann bis zu 2 m hoch werden und die Laubblätter bis zu 40 cm lang. Es kommt als Solitärpflanze am besten zur Geltung.

Die Nervige Mahonie wird maximal 1 m hoch und genauso breit. Der Name leitet sich von den gutsichtbaren Blattnerven ab. Die gelben Blüten stehen in langen Trauben und blühen im Frühjahr.

Ein niedrigwüchsiger, immergrüner Strauch, der maximal 0,5 m hoch wird, ist die Kriechende Mahonie. Die Laubblätter werden etwa 25 cm lang. Die im Frühjahr blühenden Blüten durften sehr intensiv.

 

Pflanzung

Die Mahonie ist eine recht anspruchslose Pflanze. Sie gedeiht auf allem gewöhnlichen Gartenböden. Besonders wohl fühl sie sich jedoch auf sandig-kiesigem Boden. Eine geschützte Lage ist empfehlenswert. Ansonsten vertragen sie Schatten, Halbschatten als auch Sonne.

Die Pflanze vermehrt sich von selbst durch unterirdische Ausläufer oder durch die Verbreitung der Samen durch Tiere. Aber auch durch das Schneiden von Stecklingen im Sommer lässt sie sich vermehren.

 

 

 

Pflege

Wie bereits erwähnt breitet sich die Pflanze durch unterirdische Ausläufer sehr schnell aus. Um ein Wuchern zu verhindern, sollten die Jungtriebe deshalb so tief wie möglich abgetrennt werden. Die Triebe im Müll und nicht auf dem Kompost entsorgen. Außerdem sollten die Fruchtstände entfernt werden, bevor sich die Pflanze selbst aussät.

Das Schmuckblatt ist nur bedingt frosthart und sollte einen Winterschutz erhalten.